Garmin Connect IQ: AI-App-Flut führt zu Verzögerungen, Garmin verspricht Besserung

Wer Apps und Zifferblätter für die Garmin Fenix 9 (ca. 890 Euro auf Amazon) und Co. entwickelt, hat es derzeit nicht leicht. Über die vergangenen Wochen haben mehrere Entwickler darüber geklagt, dass einige Kern-Funktionen nicht richtig funktionieren, wenn Drittanbieter-Apps darauf zugreifen, wie etwa das GPS-Modul der Fenix 9 Pro.
Unterdessen verbietet Garmin Entwicklern durch neue Nutzungsbedingungen, Daten der Garmin Connect API an andere Dienste weiterzuleiten, was die Funktionalität einiger Drittanbieter-Apps gravierend einschränken kann. Aus diesem Grund wurden bereits erste Apps eingestellt, darunter Intervals Pro. Nun berichten mehrere Entwickler im Garmin Support Forum, dass es derzeit weit über eine Woche dauern kann, bis neue Apps und Zifferblätter sowie App-Updates im Garmin Connect IQ Store veröffentlicht werden – deutlich länger als die drei Tage, die Garmin Entwicklern eigentlich zusichert.
Das kann für Entwickler zu Problemen führen, etwa wenn ein Halloween-Update erst im November bei Kunden ankommt, oder wenn eine Preisänderung so lange dauert, dass die angepeilte Aktion bereits vorüber sein kann, bevor der neue Preis im Store angezeigt wird. Einige Entwickler spekulieren, dass die zahlreichen KI-generierten und häufig duplizierten Zifferblätter der Grund für die Verzögerung sind. Garmin bestätigt, dass es im vergangenen Monat eine "enorme Anzahl" an Einreichungen gab, und gibt an, dass künftig Apps, Zifferblätter und Updates von Entwicklern mit kostenpflichtigem Händlerkonto priorisiert werden, damit diese schneller bearbeitet werden. Einen Zeitplan für dieses überarbeitete System stellt Garmin aber noch nicht in Aussicht.







