Garmin-Konkurrent: Suunto öffnet App-Store für beliebige Drittanbieter

Auch bei Wearables gilt: Eine noch so gute Hardware ist ohne passende Software wenig wert. Garmin bietet mit Connect IQ dabei ebenso wie etwa Zepp Health für die Amazfit-Wearables eine Möglichkeit für Drittanbieter, auch eigene Apps auf die Geräte zu bringen. Suunto (Smartwatches bei Amazon) bietet mit SuuntoPlus ebenfalls eine solche Plattform, welche einem aktuellen Bericht zufolge nun aber doch ganz erheblich geöffnet wurde. So war es bisher nötig, mehr oder weniger in Verhandlungen mit Suunto zu gehen, um eine eigene App auf die Uhren zu bringen. Zwar war es grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass auch einzelne, kleine Entwickler ihre Hobbyprojekte damit auf die Suunto-Uhren bringen, gleichwohl ergab sich aber natürlich eine gewisse Hürde.
Laut the5krunner ist diese Hürde nun gefallen. So ist es ab sofort für beliebige Drittanbieter möglich, Apps für die Suunto-Smartwatches zu entwickeln und auch diese zu veröffentlichen. Dafür müssen Entwickler trotzdem einem Partnerprogramm beitreten und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen. App-Entwickler erhalten dann einen Zugang zu APIzone und damit zu einer Plattform, auf welcher die Apps dann übermittelt werden können. Die Apps lassen sich dann allerdings nicht sofort von anderen Nutzern herunterladen. Stattdessen muss Suunto diese noch freigeben. Danach sind diese im SuuntoPlus-Store in einer entsprechenden Sektion zu finden.
Aktuell ist natürlich noch nicht ganz seriös abschätzbar, inwieweit diese Möglichkeit von Entwicklern angenommen wird und wie schnell sich dann im Resultat der App-Store mit weiteren Apps füllt.
Quelle(n)
the5krunner, Bildquelle: Benedikt Winkel, Notebookcheck








