Garmin: Spannende, kostenlose Datenauswertung einfach vorbereiten, ohne Abo

In Garmin Connect laufen die Daten eines Nutzers von möglicherweise auch verschiedenen Wearables zusammen - und das nicht selten über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Die Daten sind im Prinzip auch mit Bordmitteln exportierbar, allerdings ist dieser Vorgang mindestens aufwendig. Wir haben an dieser Stelle bereits mehrmals über Möglichkeiten berichtet, wie die Datenauswertung unabhängig von Garmin Connect erfolgen kann. Eine neue oder zumindest aktualisierte Lösung namens garmin-health-data soll es besonders einfach machen, die auf Garmin Connect gespeicherten Daten in eine Datenbank zu exportieren. Diese Datenbank ist dann letztlich natürlich erst einmal ein Ausgangspunkt für die Erkundung der eigenen Daten. Denkbar wäre die Auswertung der Daten mit der KI, wobei sich hinter diesem Begriff in diesem Fall nicht unbedingt ein LLM verbergen muss. Heruntergeladen werden nicht nur Aktivitätsdaten, sondern auch die Gesundheitsdaten wie etwa die Herzfrequenzvariabilität.
Es handelt sich um ein Python-Projekt, welches sich einfach installieren lässt und die Daten in eine einzelne SQLite-Datenbank überführt. Dabei lassen sich sogar mehrere Accounts und damit beispielsweise ganze Familien in einer Datenbank speichern. Sinnvoll könnte eine solche Möglichkeit zudem beispielsweise für eine enge Laufgruppe oder schlicht Freunde sein. Bestimmte Komfortfunktionen gibt es, so sollen Fehler etwa auf Software-Ebene isoliert werden, der Download-Vorgang wird dementsprechend also nicht komplett gestoppt. Wird der Download-Vorgang unterbrochen, so kann dieser dann wieder aufgenommen werden, was Zeit und nerven sparen könnte.
Quelle(n)
OpenETL, PyPi, Bildquelle: Inge Schwabe, Notebookcheck








