Geniales Android-Tablet für Schule & Uni, aber MatePad Air bleibt Software-Feature schuldig

Huawei bringt mit dem neuen MatePad Air (2026) ein starkes Mittelklasse-Tablet für den Bildungssektor (UVP beginnt inklusive Stift bei etwa 800 Euro, u.a. bei Amazon.de erhältlich). Mit einer Gehäusestärke von nur 5,3 Millimetern und einem Gewicht von 509 Gramm ist das 12-Zoll-Tablet trotz seiner Größe auf Portabilität getrimmt. Dank des PaperMatte-Displays mit seiner Antireflexionsbeschichtung eignet es sich perfekt für den Hörsaal oder die Lernsession auf dem Campus.
Ein großer Plus-Punkt des MatePad Air ist der präzise M-Pencil Pro, womit das Huawei-Tablet zu einem digitalen Notizbuch für Skripte und PDFs wird.
Mittelklasse-Tablet mit sehr guten Stift-Support
Der Huawei M-Pencil Pro erlaubt eine feine Eingabe und arbeitet in unserem Test sehr akkurat für handschriftliche Notizen. Bei schnellen Bewegungen ist kein sichtbares Nachziehen des Digitizers erkennbar.
Etwas weniger überzeugend ist das Tastatur-Cover ohne Trackpad. Das Smart Magnetic Keyboard eignet sich gut für gelegentliche Mails, stößt bei längeren Schreibarbeiten jedoch an seine Grenzen. Der Tastenanschlag bietet uns zu wenig Feedback, und die Verarbeitung fühlt sich etwas billiger an. Die Tasten wirken zudem auch etwas klapprig.
Dem OLED-Tablet von Huawei fehlt ein Desktop-Modus
Als potenziellen Laptop-Ersatz disqualifiziert sich das MatePad Air (2026) jedoch auf der Software-Seite, denn das Mitteklasse-Tablet lässt einen Desktop-Modus, wie Samsung mit seiner DeX-Anwendung, vermissen.
Huawei sollte hier dringend nachlegen und eine echte Bildschirmerweiterung schaffen, damit per USB-C an einen externen Monitor eine PC-Oberfläche mit umfangreichen Fenstermanagement ohne Split-Screen und kleinen Pop-ups genutzt werden kann.
Ohne Desktop-Modus fehlt auch eine permanente Taskleiste zum schnellen Minimieren von Apps.




















