Während die weniger sichtbaren Änderungen – etwa Verbesserungen in Sicherheit, Leistung und Hardwarekompatibilität – ebenfalls von Bedeutung sind, sollten sich Nutzer, die wissen möchten, was in der Version 25.02-R14.3p2 neu ist, zunächst mit Gershwin beschäftigen. Diese neue Community-Desktop-Umgebung bietet ein von macOS inspiriertes visuelles GNUstep-Erlebnis. Auch wenn sich Gershwin noch in einem frühen Vorschau-Stadium befindet, überzeugt es bereits durch eine nahtlose Integration mit den Systemwerkzeugen sowie die Unterstützung für die Ausführung von Nicht-GNUstep-Anwendungen.
GhostBSD 25.02-R14.3p2 basiert auf FreeBSD 14.3-RELEASE und bringt zahlreiche Verbesserungen bei der Hardwareunterstützung: Dazu zählen die automatische Erkennung der AMD Radeon HD 8790M und der Radeon HD 8240 Kabini, eine erweiterte automatische Erkennung der Nvidia-RTX-4000/5000-Serie sowie eine optimierte Kompatibilität der WiFi-Firmware. Zusätzlich ist das automatische Löschen des Verzeichnisses /tmp nun standardmäßig aktiviert. Weitere Neuerungen umfassen verschiedene Fehlerkorrekturen, Updates für Übersetzungsdateien sowie Verbesserungen in den Systemwerkzeugen: Die Software Station zeigt nun Konflikte beim Entfernen von Paketen an, und der Boot-Umgebungs-Manager bietet eine verbesserte Verwaltung beim Löschen alter Umgebungen.
Das vollständige Changelog ist auf der Projektseite verfügbar. Neben den neuen Gershwin-Community-Preview-ISOs stehen auch die XFCE-Edition sowie die Vanilla-Edition zum Download bereit. Für alle drei Varianten gilt eine Mindestanforderung von 8 GB Arbeitsspeicher; der empfohlene Festplattenspeicherbedarf liegt bei 15 GB für eine voll ausgestattete Desktop-Distribution.






