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GoPro Hero 5: Leaks deuten auf Sprachsteuerung und Cloud-Anbindung

Die ersten Bilder der GoPro Hero 5 tauchten im Internet auf.
Die ersten Bilder der GoPro Hero 5 tauchten im Internet auf.
Erste Leaks rund um die kommende GoPro-Generation deuten auf beschränkte Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, eine Sprachsteuerung, Cloud-Anbindung sowie diverse Verbesserungen bei der Audio- und Videoaufnahme.

In den letzten Tagen und Wochen sind zunehmend Informationen zur nächsten GoPro-Generation geleakt. Den Anfang machten Anfang August einige Sekunden eines Instruction-Videos, unten verlinkt, welches zeigt, wie man die Kamera mit einem Smartphone verbindet. Interessanter ist natürlich die Tatsache, dass die Hero 5 offensichtlich auf der Rückseite einen Touchscreen erhält. In den letzten Tagen ging's dann Schlag auf Schlag. Erste Bilder des Geräts tauchten auf einem japanischen Blog auf, die glaubwürdig auf ein Vorserienmodell aus einem Produktionstest deuten. Zusätzlich wurde ein Handbuch veröffentlicht, welches zwar noch nicht die finale Version zu sein scheint, aber doch schon einige Informationen zur GoPro Hero 5 preisgibt.

Die neue Version der Action-Cam dürfte etwas größer als das aktuelle Spitzenmodell Hero 4 Black werden, sowie bis zu 3 Meter wasserdicht sein. Darüber hinaus dürfte ein Extra-Case nötig sein, dessen Bild ebenfalls geleakt wurde. Der Front-Button ist wohl entfernt worden, es verbleiben nur mehr die beiden Tasten oben und auf der Seite. An Anschlüssen steht ein USB Type-C-Port zur Verfügung. Neben diversen Verbesserungen bei der Bild- und Tonaufnahme (Bildstabilisierung, Manuelle Audio-Kontrolle, RAW-Photo-Aufnahme) dürften vor allem die Sprachsteuerung und die Anbindung an ein GoPro-Cloud-Service neu sein. 

Dank Sprachsteuerung kann man die Kamera beispielsweise einschalten, die Aufnahme starten oder ein Video zu den Favoriten hinzufügen. Letzteres in der Vorversion des Handbuchs mit den Worten "That was sick!", was sich in der finalen Version möglicherweise noch ändert, da die anderen Sprachkommandos deutlich konventioneller sind. Der Upload in die Cloud wird wohl nicht per Mobilfunk sondern nur über WLAN möglich sein, sowie eine vollständig geladene Batterie erfordern, Livestreaming ist damit wohl ausgeschlossen. GoPro arbeitet aber dem Anschein nach an einer Cloud-Plattform mit Edit-Funktionen. Wann die neue Version der Action-Cam veröffentlicht wird, ist bislang unbekannt.

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Autor: Alexander Fagot, 21.08.2016 (Update: 21.08.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.