HP nutzt die CES 2026 für eine umfassende Neuaufstellung der OmniBook 3 Serie, die nun Bildschirmgrößen von 14, 16 und 17,3 Zoll umfasst. Während das Design über alle Größen hinweg eine einheitliche Handschrift mit Fokus auf Nachhaltigkeit und recycelte Materialien trägt, zeigen sich bei der technischen Ausstattung interessante Unterschiede zwischen den Formaten. Die 14- und 16-Zoll-Modelle bieten dabei die größte Plattform-Vielfalt: Hier haben Käufer die Wahl zwischen Prozessoren von Intel und AMD sowie dem Snapdragon X von Qualcomm. Die 17,3-Zoll-Modelle verzichten hingegen auf die ARM-Option und setzen ausschließlich auf die x86-Architektur von Intel und AMD.
HP strukturiert das Angebot in drei Leistungsklassen, die sich primär an der KI-Performance orientieren. An der Spitze stehen die "Next Gen AI PCs", die dank modernster NPUs die Anforderungen für das Copilot+ Label erfüllen. Angekündigt hat HP diese Laptops mit "NextGen-"Intel- und AMD-Prozessoren. Damit dürften wohl Gorgon-Point- und Panther-Lake-Prozessoren gemeint sein. Von Qualcomm gibt es den Snapdragon X X1-26-100deutlich, in den Next Gen AI PCs. Alle Prozessoren können mit 16 bis 32 GB Arbeitsspeicher konfiguriert werden. Auch hier macht sich die Speicherkrise deutlich, denn auch 24-GB-Varianten finden wir in den Datenblättern.
Darunter rangieren die "AI PCs" sowie klassische Konfigurationen, die zwar solide Leistung für den Alltag liefern, aber nicht über die dedizierten KI-Beschleuniger der Top-Modelle verfügen. Mit 12 bis 16 NPU TOPS erfüllen diese Modelle nicht die Anforderungen für Copilot+. Die kleinsten Konfigurationen starten mit 8 GB Arbeitsspeicher. Nach oben setzt HP die Grenze bei 32 GB.
Noch undurchsichtiger wird es bei den Einstiegsmodellen ohne KI-Label, wo HP teilweise auf ältere Technik unter neuen Namen setzt. Hier zeigt sich das aktuelle "Namenschaos" der Chip-Hersteller besonders deutlich. Bei den AMD-Varianten kommen unter anderem Prozessoren der Ryzen‑10‑ und Ryzen‑100‑Serie zum Einsatz, hinter denen sich oft nur ein Rebranding alter Zen 2 oder Zen 3+ Architektur verbirgt. Auch im Intel-Lager müssen Käufer genau hinsehen. So finden sich in den Konfigurationslisten Chips wie der Core 7 150U neben dem Core i7-1355U. Leistungstechnisch liegen diese kaum auseinander, da der Core 7 150U im Grunde nur ein Refresh des bekannten Raptor-Lake-U-Chips ist.
Ein wesentlicher Unterschied findet sich auch bei den Displays: Während die 14- und 16-Zoll-Varianten mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und optionalen 2K-OLED-Panels aufwarten, liegt der Fokus beim 17,3-Zoll-Modell primär auf der maximierten Bilddiagonale. HP haut hier FHD (1920 x 1080 Pixel) und HD+ (1600 x 900 Pixel) Panels raus, die bis zu 300 cd/m² oder 80 % sRGB-Abdeckung erreichen sollen.
Quelle
Presseaussendung HP





















