Der Intel Arc G3 ist mit 14 Prozessorkernen und einer Intel Arc B370 iGPU mit zehn Xe3-Kernen zwar deutlich schneller als der Chip des Steam Deck, der Intel-Prozessor ist aber auch weitaus teurer, und benötigt zwischen 8 und 30 Watt Strom, während der Ryzen-Chip des Steam Deck schon mit einer Verlustleistung von nur 5 Watt betrieben werden kann.
Der nächste Intel Arc-SoC könnte eine deutlich interessantere Alternative zum Steam Deck werden. Nachdem Gerüchte vor wenigen Tagen bereits erste Details zur Ausstattung enthüllt haben, konnte VideoCardz nun nähere Details zu diesem Chip in Erfahrung bringen. Intel soll vier Performance-Kerne, vier Low-Power-Effizienz-Kerne und eine Xe3-iGPU mit vier GPU-Kernen verbauen. Der Chip kann angeblich mit einer Verlustleistung von 8 bis 25 Watt betrieben werden. Spannend bleibt, ob der Prozessor auch am unteren Ende dieser Spanne noch eine brauchbare Leistung erzielen kann, um zumindest bei weniger anspruchsvollen Spielen eine längere Akkulaufzeit zu ermöglichen.
Die Bezeichnung dieses Handheld-Prozessors ist noch nicht bekannt, es ist aber anzunehmen, dass der Chip Teil der Intel Arc G3-Familie sein wird. Mit 60 Prozent weniger GPU-Recheneinheiten im Vergleich zum regulären Arc G3 dürfte die Leistung deutlich schlechter ausfallen, was allerdings auch zu einem wesentlich niedrigeren Preis führen dürfte. Dadurch ist dieser Chip besonders für günstigere Handhelds spannend, die vor allem für Retro- und Indie-Spiele bestimmt sind, statt für aktuelle Triple-A-Titel, wie das schnelle, aber teure MSI Claw 8 EX AI+ (ca. 1.660 Euro auf Amazon) auf Basis des Arc G3 Extreme.









