Das Motorola Moto G47 verzichtet gezielt auf moderne AMOLED-Technologie zugunsten eines klassischen IPS-Displays.
Das Display bietet 1604 mal 720 Pixel bei 6,67 Zoll Diagonale. Die niedrige Auflösung ist mit ziemlicher Sicherheit ein Zugeständnis an die aktuell sehr hohen Speicherpreise: Selbst bei günstigen Smartphones sind Bildschirme mit höherer Auflösung mittlerweile Standard.
Helligkeit und Reaktionszeiten fallen zudem geringer aus als bei Geräten von Xiaomi oder Samsung mit OLED-Panels.
Das Moto G47 kostet laut Hersteller um die 300 Euro, wird aber im Internet bereits deutlich günstiger angeboten, beispielsweise für etwa 190 Euro bei mediamarkt.de.
Sonnenlichttauglichkeit unter realen Bedingungen
Die Labormessung ermittelt eine maximale Spitzenhelligkeit von 1002 cd/m² im APL18-Modus. Für HDR-Inhalte messen wir 971 nits Peak-Brightness und bei vollflächiger Beleuchtung sind sogar unter 800 cd/m² der Spitzenwert.
Das kann die Nutzung im Freien an hellen Tagen einschränken, ist aber für alle, die ihr Handy vor allem in Innenräumen nutzen, nicht ganz so schlimm.
PWM-Flicker ohne Modulation angenehm
Es gibt aber auch einen großen Vorteil beim Moto G47: Das Display arbeitet ohne Pulsweitenmodulation zur Helligkeitsregelung. Das bedeutet weniger Belastung für empfindliche Augen bei längerer Nutzungsdauer.
Für sensible Nutzer ist das ein großer Vorteil: Bei flackernden OLEDs drohen oft Kopfschmerzen und deutlich schnellere Ermüdung der Augen.
Wer keine extremen Helligkeitsanforderungen hat oder hohe Auflösung möchte, der wird langfristig auch mit dem IPS-Display des Moto G47 zurecht kommen. Wer viel draußen unterwegs ist und jederzeit gute Ablesbarkeit will, der sollte jedoch definitiv Alternativen mit AMOLED-Displays in Betracht ziehen.
Weitere detaillierte Messgrafiken und Vergleichstabellen gibt es in unserem detaillierten Testbericht zum Moto G47.





