In seinem Beitrag erklärt Nutzer u/neda6117 – nach eigenen Angaben ein langjähriger Battlefield-Spieler –, dass ihm das Franchise schlicht zu hektisch geworden sei. Die Serie habe für ihn stets den Mittelweg zwischen schnellen Action-Shootern wie Call of Duty und realistischeren Militärsimulationen wie Squad oder Hell Let Loose gebildet. In Battlefield 6 sei dieser Charakter jedoch verloren gegangen. Statt taktischem Gameplay mit Fahrzeugen und Raum für strategisches Vorgehen erlebe man nun Dauerbeschuss aus allen Richtungen – das Spiel fühle sich an wie ein „Fleischwolf“.
Die Kritik von u/neda6117 greift ein Thema auf, das in der Community seit dem Release von Battlefield 6 besonders kontrovers diskutiert wird: das Kartendesign. Viele Spieler empfinden die Maps als zu offen, mit zu vielen Flankierungsmöglichkeiten und Sichtlinien, wodurch Deckungen kaum noch Schutz bieten. Das Ergebnis ist ein ständiges Gefühl der Unsicherheit – an keinem Punkt der Karte scheint man wirklich sicher zu sein.
Community zwischen Zustimmung und Spott
Der meistgelikte Kommentar stammt von Nutzer u/Krunkenbrux: „Ich wurde in einem anderen Beitrag heruntergevotet, weil ich erklärt habe, dass ich die gleiche Erfahrung gemacht habe. Aus allen möglichen Richtungen unaufhörlich beschossen zu werden, ist für mich kein Markenzeichen der Battlefield-Spiele.“ Viele Spieler stimmen ihm zu und empfinden Battlefield 6 als zu hektisch, zu nah an Call of Duty und zu weit entfernt vom klassischen Battlefield-Gefühl. Auch hier steht das Mapdesign im Zentrum der Kritik
Ein Teil der Community sieht die Debatte differenzierter. Zwar räumen viele ein, dass das Spiel chaotisch wirkt, betonen jedoch, dass man mit einem defensiven Spielstil und angepasstem Tempo durchaus erfolgreich sein kann – insbesondere in den strukturierteren Modi wie Rush oder Breakthrough
Ein kleinerer Teil der Spieler stellt sich jedoch offen gegen den Beitrag von u/neda6117. Einige machen sich sogar über den Nutzer lustig – Kommentare wie „Skill issue“ sind keine Seltenheit. Andere entgegnen, dass auch Battlefield 3 und 4 ähnlich chaotisch gewesen seien und die Kritik eher aus nostalgischer Verklärung resultieren
Ein gespaltenes Fazit
Die Diskussion zeigt deutlich, wie gespalten die Battlefield-Community ist. Viele wünschen sich ein langsameres, taktischeres Spielerlebnis mit klaren Frontlinien und mehr Raum für strategisches Vorgehen. Andere sehen das hohe Tempo hingegen als natürliche Weiterentwicklung des Shooter-Genres. Einig ist man sich nur in einem Punkt: Battlefield 6 verlangt mehr Reaktionsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit als seine Vorgänger – und das gefällt längst nicht jedem.


















