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Intel Moon Lake und Wildcat Lake Refresh: Erste Hinweise auf mögliche Release-Zeiträume

Intel plant für 2027 die Einführung mehrerer neuer Laptop-Prozessoren
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Intel plant für 2027 die Einführung mehrerer neuer Laptop-Prozessoren
Einem neuen Leak zufolge könnten Intels kommende Prozessorfamilien Moon Lake und Wildcat Lake Refresh voraussichtlich Ende beziehungsweise Mitte 2027 auf den Markt kommen. Die beiden Produktreihen sollen auf unterschiedlichen Fertigungsverfahren basieren, wobei Wildcat Lake Refresh von Intels weiterentwickelter 18A-P-Technologie profitieren soll.

Für Intels kommende Prozessorfamilien Moon Lake und Wildcat Lake Refresh sind erste Veröffentlichungszeiträume durchgesickert. Laut dem Hardware-Leaker Jaykihn könnten die beiden Produktreihen 2027 im Abstand von mehreren Monaten auf den Markt kommen. Dabei soll es einige bemerkenswerte Unterschiede bei den Fertigungsprozessen geben. Auf eine entsprechende Frage auf X erklärte Jaykihn, dass Wildcat Lake Refresh derzeit für das zweite Quartal 2027 geplant sei, während Moon Lake im vierten Quartal 2027 erscheinen soll.

Der Informant ergänzte, dass die Recheneinheit von Wildcat Lake Refresh Berichten zufolge Intels fortschrittlicheren 18A-P-Prozess nutzen wird, während Moon Lake auf dem regulären 18A-Knoten basieren soll. Intel hatte zuvor bestätigt, dass der 18A-P-Prozess im Juni 2026 in die Risikoproduktion gegangen ist. Gegenüber der ursprünglichen 18A-Technologie soll das verbesserte Verfahren sowohl bei der Leistung als auch bei den thermischen Eigenschaften Vorteile bieten.

Wie bereits berichtet, könnte Moon Lake Intels nächste Prozessorfamilie mit besonders geringem Stromverbrauch werden. Sie soll auf günstige Laptops und passiv gekühlte Geräte abzielen. Gerüchten zufolge könnten die Chips bis zu vier besonders sparsame Darkmont-Kerne enthalten, jedoch vollständig auf Leistungskerne verzichten. Die Standardleistungsaufnahme soll Berichten zufolge lediglich 6 W betragen.

Wildcat Lake Refresh zielt hingegen auf ein etwas leistungsstärkeres Segment ab. Frühere Leaks deuten darauf hin, dass die Prozessoren bis zu vier Leistungskerne und vier Effizienzkerne bieten könnten. Damit würde sich die Anzahl der Leistungskerne gegenüber den bisherigen Wildcat-Lake-Prozessoren verdoppeln. Auch eine Unterstützung von Intel vPro sowie konfigurierbare Leistungsgrenzen von bis zu 35 W wurden bereits angedeutet.

Darüber hinaus hat Intel mehrere weitere Prozessorfamilien in der Entwicklung. Die kommende Nova-Lake-S-Desktopserie soll neue Coyote-Cove-Leistungskerne und Arctic-Wolf-Effizienzkerne einführen. Ausgewählte Modelle könnten Berichten zufolge zudem über einen großen Last-Level-Cache (bLLC) verfügen, um mit AMDs Ryzen-X3D-Prozessoren zu konkurrieren. Nova Lake-HX soll die Architektur unter der Bezeichnung Core Ultra 4000 auch in leistungsstarke Laptops bringen.

Hinzu kommt das ambitionierte Projekt Nova Lake-AX, das inzwischen unter dem Namen Razor Lake-AX gehandelt wird. Ursprünglich als Intels Antwort auf AMDs Strix-Halo-Prozessoren betrachtet, soll es mit einer besonders leistungsstarken integrierten Grafikeinheit ausgestattet sein. Intel hat Razor Lake-AX Berichten zufolge in seiner Robotik-Roadmap für 2028 bestätigt. Ob die Prozessoren auch in herkömmlichen Laptops zum Einsatz kommen werden, ist allerdings weiterhin unklar.

Als wäre das noch nicht genug, soll auch Raptor Lake-HX erneut ein Comeback feiern, diesmal unter der Bezeichnung Core 2000 HX. Käufer sollten daher besonders genau auf die Modellnummer des jeweiligen Prozessors achten. Andernfalls könnten sie ein Notebook erwerben, dessen CPU im Wesentlichen auf einer bereits drei Generationen alten Architektur basiert.

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Autor: Anil Ganti,  4.11.2026 (Update:  4.11.2026)