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Intel soll im Oktober PC-Prozessoren erneut um 10 % verteuern

Core Ultra 200S Desktop-Prozessor. Intel plant angeblich eine weitere Preiserhöhung für seine CPUs
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Core Ultra 200S Desktop-Prozessor. Intel plant angeblich eine weitere Preiserhöhung für seine CPUs
Intel plant Berichten zufolge am 5. Oktober eine weitere Preiserhöhung von 10 Prozent für seine PC-Prozessoren. Dieser Schritt könnte die Preise für PCs weiter in die Höhe treiben, da Intel sich zunehmend auf margenstärkere Produkte konzentriert und gleichzeitig die Kosten für Speicher und andere Komponenten weiter steigen.

Intel plant offenbar eine weitere Preiserhöhung von rund 10 Prozent für seine PC-Prozessoren zum 5. Oktober. Es wäre bereits die dritte Preisanpassung des Unternehmens seit Ende 2025. Als Gründe gelten steigende Komponentenkosten entlang der gesamten PC-Lieferkette sowie Intels Bestreben, sich stärker auf margenstärkere Produkte zu konzentrieren. Die Informationen stammen von Quellen aus der Lieferkette, die von DigiTimes zitiert werden, und wurden von Intel bislang nicht offiziell bestätigt.

Bereits im ersten Quartal 2026 erhöhte Intel die Preise für PC-CPUs um etwa 10 Prozent. Im Juli folgte eine weitere Preisanpassung, die ausgewählte Prozessoren für Endverbraucher und Server betraf. Die Erhöhungen lagen Berichten zufolge je nach Prozessor zwischen einigen Dutzend und mehr als 1.000 Euro. Intel bestätigte im Juli zudem höhere unverbindliche Preisempfehlungen für zwei aktualisierte Desktop-Modelle: Der Core Ultra 7 270K Plus stieg von seinem Einführungspreis von 299 US-Dollar (ca. 257 Euro) auf bis zu 349 US-Dollar (rund 300 Euro), während der Core Ultra 5 250K Plus von 199 US-Dollar (ca. 170 Euro) auf bis zu 229 US-Dollar (umgerechnet 198 Euro) kletterte. Intel begründete die Anpassungen mit gestiegenen Lieferkettenkosten und einer starken Nachfrage.

Der jüngste Bericht nennt weder die betroffenen Prozessorfamilien für die geplante Preiserhöhung im Oktober noch gibt er Aufschluss darüber, ob Desktop- und Mobilprozessoren gleichermaßen betroffen sein werden.

Die geplante Preiserhöhung soll Teil der umfassenderen Bemühungen von Intel-CEO Lip-Bu Tan sein, die Profitabilität des CPU-Geschäfts zu steigern. Intel prüft Berichten zufolge auch margenschwächere „Small Core“-Produkte, von denen einige möglicherweise das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Betroffen sind offenbar Chips für Industrie-PCs, Embedded-Systeme und IoT-Hardware, nicht jedoch die effizienten Kerne gängiger Core-Desktop- und Laptop-Prozessoren. In diesen Märkten stehen Plattformstabilität, geringer Stromverbrauch und eine langfristige Verfügbarkeit im Vordergrund, während die Margen häufig niedriger ausfallen als bei Premium-Produkten für Endverbraucher und Server.

Ein Rückzug Intels aus diesen Segmenten könnte Qualcomm und MediaTek neue Chancen im Bereich der Industrie-PCs und IoT-Geräte eröffnen. ARM-basierte Chips bieten eine hohe Integration und einen geringeren Stromverbrauch und stellen damit potenzielle Alternativen für Systeme dar, die nicht auf herkömmliche x86-Hardware angewiesen sind.

Intel steht Berichten zufolge zudem vor einer schwierigen Entscheidung bei der Verteilung seiner Fertigungskapazitäten. Diese sollen vorrangig für Server-CPUs eingesetzt werden, die in der Regel höhere Gewinnmargen erzielen, während das Angebot an Server-Chips weiterhin begrenzt ist. Dadurch könnten weniger Kapazitäten für PC-Prozessoren zur Verfügung stehen, was den Druck auf Intels Preisstrategie im Client-Geschäft weiter erhöhen dürfte.

Sollte Intel im Oktober tatsächlich eine weitere Preiserhöhung von 10 Prozent durchsetzen, könnte dies die PC-Preise zusätzlich belasten – insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem die Kosten für Speicher, Mainboards und andere Komponenten bereits steigen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Intel soll im Oktober PC-Prozessoren erneut um 10 % verteuern
Autor: Andrew Sozinov,  8.09.2026 (Update:  8.09.2026)