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K|Lens One: Das weltweit erste Lichtfeld-Objektiv kommt aus Deutschland, samt Zeiss-Glas und Tiefen-Daten

Das weltweit erste Lichtfeld-Objektiv ermöglicht es, Tiefen-Daten mit einer herkömmlichen Kamera aufzuzeichnen. (Bild: K|Lens)
Das weltweit erste Lichtfeld-Objektiv ermöglicht es, Tiefen-Daten mit einer herkömmlichen Kamera aufzuzeichnen. (Bild: K|Lens)
Ein Startup-Unternehmen aus Deutschland hat das weltweit erste Lichtfeld-Wechselobjektiv für Vollformat-Kameras entwickelt, mit dem handelsübliche Kameras Tiefen-Informationen aufzeichnen können – das eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
Hannes Brecher,

Lichtfeld-Fotografie kennen viele vor allem von Lytro, einem gescheiterten Hersteller von plenoptischen Kameras, die im Gegensatz zu den meisten Kameras am Markt nicht nur ein zweidimensionales Bild aufgezeichnet haben, sondern auch Tiefen-Informationen. Das Team von K|Lens aus Deutschland hat nun in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss ein Objektiv entwickelt, das Lichtfeld-Fotografie mit Vollformat-Kameras ermöglicht.

Das Objektiv ist recht groß, was daran liegt, dass eine Vielzahl von Spiegeln eingesetzt werden, um dieselbe Szene aus neun minimal unterschiedlichen Perspektiven zeitgleich auf dem Sensor der Kamera abzubilden. Laut K|Lens ist das Ergebnis vergleichbar mit neun Kameras, die in etwas unterschiedlichen Winkeln aufgestellt werden und die zur selben Zeit eine Aufnahme machen.

Diese Vorgehensweise hat für den Nutzer mehrere bedeutende Vorteile. Einerseits kann die Perspektive eines Fotos oder Videos nachträglich noch minimal verändert werden. Andererseits erlauben es die Tiefen-Daten aber auch, Fotos am Computer neu zu fokussieren, sodass unscharfe, falsch fokussierte Bilder der Vergangenheit angehören sollen. Die Tiefenschärfe kann per Software erweitert werden, während es sogar möglich ist, Objekte auf Basis der Tiefen-Informationen auszuwählen, etwa um einen Menschen in einem Porträt perfekt vom Hintergrund freizustellen. 

Preise und Verfügbarkeit

Das K|Lens One Lichtfeld-Wechselobjektiv wird ab 29. November über Kickstarter finanziert. Wer das Objektiv haben möchte, der muss im Rahmen der Kampagne mindestens 2.049 US-Dollar (ca. 1.819 Euro) dafür bezahlen, später soll der Preis auf 4.099 US-Dollar (ca. 3.640 Euro) steigen. Für welche Kameras das Objektiv angeboten wird wurde noch nicht bestätigt. Wie üblich gibt es gewisse Risiken beim Unterstützen einer Kickstarter-Kampagne, denn es gibt keine Garantie, dass die Produktion und Auslieferung planmäßig klappen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8568 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 23.11.2021 (Update: 23.11.2021)