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„Kann nicht warten, bis ich 18 bin“: Malte (14) zieht für eigene IT-Firma vor Gericht

Malte Schröder aus Rostock will mit 14 Jahren eine eigene IT-Firma gründen und dafür sogar vor das Familiengericht ziehen.
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Malte Schröder aus Rostock will mit 14 Jahren eine eigene IT-Firma gründen und dafür sogar vor das Familiengericht ziehen.
Während andere in seinem Alter zocken, plant Malte Schröder bereits den Start einer eigenen IT-Firma. Der 14-Jährige aus Rostock will mit einer kompakten KI-Box Firmen eine lokale Alternative zu externen Anbietern bieten, kann aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen aber nicht warten, bis er 18 ist. Für die Gründung seines Unternehmens zieht der 14-Jährige nun vor Gericht.

Die Geschichte des 14-jährigen Malte Schröder aus Rostock ist nicht nur ein Beispiel dafür, dass man auch in jungen Jahren ambitioniert an seinen Zielen arbeiten kann, sondern zeigt auch, dass der schnelle technische Fortschritt manchmal besondere Maßnahmen erfordert. Wie Nordkurier berichtet, will Malte eine IT-Firma gründen und eine kompakte „KI-Box“ entwickeln, die ein grundlegendes Problem lösen soll: Viele Firmen lagern Daten und KI-Dienste an externe Anbieter aus, was im Hinblick auf Datenschutz und Kontrolle aber zum Problem werden kann. Maltes Idee: eine lokale Lösung, bei der die Daten im Unternehmen bleiben. Wie diese genau funktionieren soll, verrät er natürlich nicht.

Der Teenager beschäftigte sich schon in seiner frühen Kindheit mit Computern. Als ihm Spiele zu langweilig wurden, brachte er sich mithilfe von Online-Kursen und später auch mit KI-Unterstützung das Programmieren bei. Laut Bericht hat Malte bereits mit einer eigenen Nachrichten-App beim Wettbewerb Jugend forscht Junior den zweiten Platz im Bereich Mathematik/Informatik belegt. Die geplante Firma hat schon einen Namen: Radixura. Der nächste große Schritt soll der Bau eines Prototyps sein, für den allerdings Sponsoren oder Investoren gefunden werden müssen. Die größte Hürde dürfte zunächst aber die deutsche Bürokratie darstellen. 

Mit einem Alter von 14 Jahren darf Malte noch nicht geschäftlich tätig werden. Um Verträge abzuschließen, ein Gewerbe anzumelden und Investoren ins Boot holen zu können, braucht er nicht nur das Einverständnis seiner Eltern, sondern auch die Zustimmung des Familiengerichts. Auf die Volljährigkeit zu warten, scheint für den 18-Jährigen keine Option zu sein. „Die Technologie entwickelt sich rasend schnell weiter. […] Ich kann nicht warten, bis ich 18 bin, wenn ich Teil der Entwicklung sein möchte.“, so der junge Informatiker gegenüber Nordkurier. 

Die grundlegende Idee hinter Maltes Projekt ist nicht ganz neu. Mit Lösungen wie Nvidias DGX-Systemen gibt es bereits leistungsstarke lokale KI-Plattformen für Unternehmen. Abheben könnte er sich durch eine deutlich günstigere, kompaktere und sofort einsatzbereite Lösung. Entscheidend wird jedoch die Geschwindigkeit sein, denn der Markt dürfte sich auch in Zukunft rasant weiterentwickeln. 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > „Kann nicht warten, bis ich 18 bin“: Malte (14) zieht für eigene IT-Firma vor Gericht
Autor: Marius Müller, 15.04.2026 (Update: 15.04.2026)