Apple testet vier Designs für Smart Glasses – KI-Wearable statt AR-Brille

Apple arbeitet an eigenen Smart Glasses und testet derzeit mehrere Designvarianten. Laut einem Bericht von Bloomberg, der unter anderem von 9to5Mac aufgegriffen wurden, verfolgt man dabei einen zielgerichteten Ansatz: Statt komplexer Augmented-Reality-Brillen soll ein alltagstaugliches, KI-gestütztes Wearable entstehen, das eng mit dem iPhone verzahnt ist. Im Test befinden sich vier unterschiedliche Versionen:
- ein großes rechteckiges Modell im Wayfarer-Stil
- eine schlankere rechteckige Variante,
- ein größeres Modell mit runden oder ovalen Gläsern
- eine kompaktere, elegantere Version
Eine Vorstellung der Smart Glasses gilt für Ende 2026 oder Anfang 2027 als möglich, während ein Marktstart im Laufe des Jahres 2027 erwartet wird. Dabei scheinen die AR-Brillen Teil einer größeren Strategie rund um KI-gestützte Wearables zu sein. Mark Gurman spricht in diesem Zusammenhang auch von weiteren Geräten wie AirPods oder Anhängern mit Kameras, die ebenfalls auf visuelle KI-Funktionen setzen sollen.
Keine eingeblendeten Bilder
Technisch setzen die Smart Glasses auf Kameras, Mikrofone und Sensoren, die die Umgebung erfassen und mit KI-Funktionen kombiniert werden. Nutzer sollen etwa Fragen zu Objekten stellen können, während die Brille gleichzeitig Fotos und Videos aufnimmt, Musik wiedergibt und iPhone-Benachrichtigungen anzeigt. Im Gegensatz zu klassischen AR-Brillen sollen keine Inhalte direkt ins Sichtfeld eingeblendet werden. Das Accessory wäre demnach stark vom iPhone (iPhone 16e derzeit 580 Euro auf Amazon) abhängig.
Smart Glasses als Fashion-Accessoire
Interessant ist auch die Materialwahl: Statt einfachem Kunststoff plant Apple offenbar den Einsatz von Acetat. Das ist ein hochwertiger Kunststoff, der aus natürlichen Rohstoffen wie Holz oder Baumwolle gewonnen wird und wegen seiner Robustheit und besonderen Optik auf bei Brillen im Premium-Segment zum Einsatz kommt. Das könnte darauf hinweisen, dass Apple die Smart Glasses auch als Fashion-Accessoire positionieren will, dürfte aber auch deren Preis nach oben treiben.
Quelle(n)
Bloomberg (Paywall)








