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Apple jetzt günstiger? Ausgerechnet der Premium-Hersteller zeigt, dass Preise nicht immer nur steigen müssen

Das Apple iPad Air mit M4-Prozessor ist überraschenderweise sogar günstiger geworden.
Das Apple iPad Air mit M4-Prozessor ist überraschenderweise sogar günstiger geworden.
Selbst Apple als Premium-Hersteller kann überraschen – etwa mit dem iPad Air 11 (2026), das trotz M4-Upgrade günstiger wird. Wie viel Leistung und Preisvorteil wirklich drinsteckt und ob es mit der Konkurrenz mithält, klärt wir in unserer Testzusammenfassung.

Mit dem iPad Air 11 (2026) beweist Apple etwas Ungewöhnliches: Selbst ein Premium-Hersteller kann Preise nicht nur halten, sondern sogar gezielt senken. Während die Technikbranche sonst oft mit steigenden Kosten kämpft, setzt Apple hier ein überraschendes Zeichen. 

Das neue iPad Air bleibt zwar optisch fast unverändert, punktet aber mit dem leistungsstarken M4-Chip und einer überarbeiteten Preisstrategie.

Preisgestaltung: Upgrades werden günstiger

Die Einstiegsversion mit 128 GB und WLAN bekommt man im Internet schon für 599 Euro, beispielsweise bei amazon.de. Direkt bei Apple kostet das Tablet ab 649 Euro, ist damit aber immer noch 50 Euro günstiger als der Vorgänger. Auch wer mehr Speicher oder Mobilfunk braucht, zahlt weniger als im Vorjahr: 

  • 256 GB: 779 Euro (WiFi) / 949 Euro (WiFi + Cellular)
  • 512 GB: 1.029 Euro (WiFi) / 1.199 Euro (WiFi + Cellular)
  • 1 TB: 1.279 Euro (WiFi) / 1.449 Euro (WiFi + Cellular)

Alle Versionen ziehen Ihnen also um 50 Euro weniger aus dem Geldbeutel – ein Signal, dass Apple nicht immer nur an der Preisschraube dreht, sondern auch die Konkurrenz im Blick hat und in begrenztem Maße auch sinkende Kosten weitergibt.

Preisvergleich: Kann das iPad Air mithalten?

Klar gibt es günstigere Android-Tablets auf dem Markt, die auch schon ein Metallchassis, deutlich flottere Displays, teils sogar mit AMOLED-Technologie und viel Speicher mitbringen. 

Aber soviel Power wie im Apple iPad Air mit dem M4-Prozessor gibt es sonst nirgends: 15 - 20% Leistungsvorsprung hat das iPad Air 11 2026 gegenüber dem Vorgänger. In Benchmarks wie Geekbench 6.6 (Single-Core: 3.735 Punkte) oder 3DMark Wild Life Extreme (7.189 Punkte) übertrifft es die meisten Konkurrenten, darunter auch High-End-Android-Tablets wie das Samsung Galaxy Tab S11 oder Xiaomi Pad 8 Pro. 

Damit ist das iPad Air nicht nur ein Unterhaltungsgerät, sondern ein ernstzunehmendes Arbeitswerkzeug – sei es für Bildbearbeitung, Videoschnitt oder anspruchsvolles Multitasking, auch wenn iPadOS hier nicht immer optimal ist.

Fazit: Viel Leistung für weniger Geld

Das iPad Air 11 (2026) ist kein revolutionäres Redesign, aber ein durchdachtes Update. Der M4-Chip macht es zum Leistungsriesen, während die gesunkenen Preise zeigen, dass Apple auf Kundenwünsche eingeht. 

Wer kein OLED-Display braucht und mit iPadOS klarkommt, bekommt Top-Leistung zu einem fairen Preis. Wer jedoch höhere Bildwiederholraten, bessere Outdoor-Tauglichkeit oder ein echtes Desktop-Betriebssystem benötigt, sollte sich nach Alternativen umsehen.

Mehr dazu verraten wir in unserem großen Testbericht zum Apple iPad Air 11 M4 2026.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Apple jetzt günstiger? Ausgerechnet der Premium-Hersteller zeigt, dass Preise nicht immer nur steigen müssen
Autor: Florian Schmitt, 13.04.2026 (Update: 13.04.2026)