Das Razr Fold ist Motorolas erstes Buch-Faltsmartphone und ganz schön teuer: 1.999 Euro stehen direkt auf der Website des Herstellers. Bei Online-Händlern wie amazon.de ist das Razr Fold zum Testzeitpunkt jedoch schon für etwa 1.500 Euro erhältlich – ein Preisabschlag von rund 500 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.
Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy Z Fold7 beginnt bei etwa 1.200 Euro. Das Razr Fold ist damit trotz seines reduzierten Marktpreises nicht das günstigste Gerät in seiner Klasse.
Strategischer Preisverfall von Beginn an
Dass ein neu eingeführtes Falthandy bereits kurz nach dem Launch massiv im Preis sinkt, ist branchenuntypisch. Normalerweise halten Hersteller die unverbindliche Preisempfehlung zumindest einige Monate. Bei Motorola deutet der schnelle Preisverfall auf eine aggressive Marktstrategie hin.
Ein Nutzer, der das Gerät über Amazon erwirbt, spart im Vergleich zum offiziellen Preis erheblich – allerdings bleibt unklar, lange der reduzierte Preis gilt.
Im Vergleich nicht konkurrenzlos
Das Galaxy Z Fold7 liegt preislich unter dem Razr Fold. Im Notebookcheck-Gesamturteil ist Samsungs Foldable aber mit 87,2 Prozent leicht besser (Razr Fold: 85,8 Prozent). Für Käufer bedeutet das: Die Preisfrage entscheidet sich im Detail.
Wer mehr Akku und Displayhelligkeit sucht, fährt mit dem Razr Fold besser. Wer auf geringeres Gewicht und einen höheren Gesamtscore Wert legt, greift zum Samsung.
Tester-Fazit: Attraktiv durch Preisverfall
Der gesunkene Preis kann das Gerät zu einer attraktiven Wahl machen. Gleichzeitig zeigt unser ausführlicher Testbericht, dass das Razr Fold nur in wenigen Bereichen neue Maßstäbe setzt.
Wenn Sie mehr über das Motorola Razr Fold erfahren möchten, dann empfehlen wir unseren ausführlichen Testbericht als Grundlage für eine fundierte Kaufentscheidung.







