Kodak zeigt im unten eingebetteten Teaser-Video, das auf Instagram geteilt wurde, erstmals die Snapic A1. Dabei handelt es sich um eine brandneue Kompaktkamera, die auf Kleinbild-Film statt auf einen digitalen Sensor setzt. Mit einem dunkelgrauen Kunststoff-Gehäuse mit großem Kodak-Logo, Xenon-Blitz und kleinem optischen Sucher bietet die Kamera ein charmantes Retro-Design.
Die Snapic A1 dürfte als relativ günstige Kompaktkamera positioniert werden, denn Kodak verbaut ein 25 mm Objektiv mit nur drei Linsen, das auf Autofokus verzichtet, und stattdessen einen einfachen Zonen-Fokus nutzt – Anwender können den Fokus lediglich von einer Porträt-Distanz auf eine Landschafts-Distanz verlegen. Durch die kurze Brennweite und die mutmaßlich relativ kleine Blende dürfte die Tiefenschärfe ausreichen, um auch mehrere Personen scharf abzubilden.
Ein kleines LCD auf der Rückseite gibt Aufschluss über den Zustand der Batterie, über die verbleibenden Fotos auf der aktuellen Filmrolle und über die gewählten Einstellungen. Die Kamera unterstützt Mehrfachbelichtungen und kann anscheinend einen Serienbild-Modus nutzen. Die Kamera besitzt zwar einen integrierten Blitz, verzichtet aber auf einen Blitzschuh, sodass keine externen oder drahtlosen Blitze verwendet werden können.
Die Kodak Snapic A1 wird nicht von Eastman Kodak hergestellt, sondern von Reto, einem Unternehmen aus Hong Kong, das unter anderem auch hinter der Kodak Ektar H35 (ca. 55 Euro auf Amazon) steckt. Das neue Modell dürfte durch die zusätzlichen Funktionen und die Tatsache, dass Fotos im Kleinbild- statt im Halbformat aufgenommen werden, etwas teurer als die Ektar H35 werden.














