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Matter 1.5 erweitert Smart-Home-Standard um Kameras, Boden-Sensoren und Strompreise

Der Smart-Home-Standard Matter unterstützt ab sofort auch Kameras. (Bildquelle: Zac Gudakov)
Der Smart-Home-Standard Matter unterstützt ab sofort auch Kameras. (Bildquelle: Zac Gudakov)
Der Smart-Home-Standard Matter wird um eine Reihe neuer Produktkategorien erweitert, angeführt von Kameras, sodass Überwachungskameras und Videotürklingeln nun endlich direkt in ein Matter-System integriert werden können.

Der Smart-Home-Standard Matter ermöglicht es, Geräte unterschiedlicher Hersteller in einer App nach Wahl einzurichten und zu steuern, ohne auf proprietäre, Plattform-abhängige Systeme wie Apple Home zurückgreifen zu müssen. Die Connectivity Standards Alliance (CSA) hat nun Version 1.5 des Matter-Standards angekündigt, die erstmals Unterstützung für Kameras einführt.

Hersteller sollen Kameras unkompliziert in Matter einbinden können, denn Audio und Video wird über den offenen WebRTC-Standard gestreamt, wodurch Zwei-Wege-Kommunikation sowohl im Heimnetzwerk als auch über das Internet ermöglicht wird, einen entsprechenden Matter-Hub vorausgesetzt. Matter unterstützt darüber hinaus das Einrichten von Bewegungs- und Privatsphäre-Zonen, um zu bestimmen, in welchen Bereichen eines Kamera-Sichtfelds Bewegung erkannt werden soll, während Kameras mit Motor direkt über Matter bewegt werden können. Videos können sowohl in der Cloud als auch lokal gespeichert werden.

Laut der CSA erlaubt es dieses Matter-Update, die grundlegenden Features einer Smart-Home-Kamera über Matter bereitzustellen, während Kamera-Hersteller weiterhin Funktionen exklusiv in der eigenen App anbieten können, sodass die Matter-Integration neuen Innovationen nicht im Weg steht. Matter 1.5 unterstützt auch Boden-Sensoren, welche die Temperatur und Feuchtigkeit von Erde messen, und verbessert den Support für Beschattungs-Systeme – Hersteller können in Matter 1.5 auch Konfigurationen mit mehreren Fenstern abbilden und unterschiedliche Arten von Bewegungen ausführen.

Mit Matter 1.5 ist es Matter-Geräten darüber hinaus möglich, Informationen zum Strompreis und Tarifen zu übertragen. So sollen Geräte die tatsächlichen Stromkosten, die durch deren Betrieb entstehen, in Verbindung mit einem kompatiblen Smart Meter präziser berechnen können. Ladegeräte für Elektroautos können Informationen zum Ladestand nun direkt über Matter bereitstellen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-11 > Matter 1.5 erweitert Smart-Home-Standard um Kameras, Boden-Sensoren und Strompreise
Autor: Hannes Brecher, 20.11.2025 (Update: 20.11.2025)