Die Kodak Snapic A1 war erst kürzlich auf einem Teaser-Video zu sehen, schon wurde die analoge Kompaktkamera offiziell vorgestellt. Die Snapic A1 setzt auf ein 117 Gramm leichtes Kunststoff-Gehäuse im charmanten Retro-Look, ein texturierter Handgriff soll die Handhabung vereinfachen, die Rückseite beherbergt lediglich die Klappe zum Tauschen des Films.
An der Oberseite ist ein kleines Display zu sehen, das Informationen zu den Batterien, zum Film und zu den gewählten Einstellungen anzeigt. Neben dem Ein-Aus-Schieberegler gibts lediglich einen orangen Auslöser. Die Hardware könnte kaum einfacher sein, denn die Snapic A1 verzichtet auf Autofokus, der Zonen-Fokus erlaubt es lediglich, zwischen Porträt- und Landschafts-Distanz umzuschalten. Durch das 25 mm f/9.5 Objektiv fällt die Tiefenschärfe üppig aus, präziseres Justieren soll daher unnötig sein.
Kurios ist, dass nicht nur die Blende, sondern auch die Verschlusszeit von 1/100s nicht verändert werden kann, Nutzer haben daher keine Möglichkeit, die Belichtung anzupassen, ohne den eingelegten Film zu wechseln. Mit einem Film mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 50 sollte die Belichtung in etwa für einen sonnigen Tag stimmen, in Innenräumen muss fast zwangsläufig auf den Blitz zurückgegriffen werden. Die Kamera soll mit zwei AA-Batterien ausreichend Strom für rund 240 Fotos erhalten.
Preise und Verfügbarkeit
Die Kodak Snapic A1 wird ab 1. Dezember ausgeliefert, im Onlineshop des Herstellers werden ab sofort Vorbestellungen für 99 US-Dollar entgegengenommen. Wie es schon bei der Kodak Ektar H35 (ca. 55 Euro auf Amazon) der Fall war, sollte die Snapic A1 in Kürze auch im deutschen Handel erhältlich sein. Kompatibler Kleinbild-Film ist ab rund 6,50 Euro für eine Rolle mit 36 Fotos erhältlich.


















