Kompakt und mit zweimal Ethernet: Neue Alternative zum Raspberry Pi ist erhältlich

Luckfox hat eine neue Entwicklerplatine im Angebot. Der Luckfox Lume ist dabei von der grundsätzlichen Konzeption einem Raspberry Pi (Raspberry Pi 5 B im Preisvergleich) nicht unähnlich, allerdings gibt es bei der Leistung doch gewisse Unterschiede - der Luckfox Lume kommt so mit nur vier Cortex-A7-Rechenkernen und einem einzelnen RISC-V E907-Rechenkern und einem 128 Megabyte großem DDR3-Arbeitsspeicher. Dementsprechend dürfte sich der Luckfox tendenziell eher für IoT-Projekte eignen, aber nicht unbedingt für die Nutzung mit Desktop-Betriebssystemen und etwa als Mediencenter.
Externe Sensoren und Aktoren lassen sich über eine aus 40 einzelnen Pins bestehende Stiftleiste anbinden. Dabei ist die Stiftleiste, wie nicht unüblich, farbcodiert. HDMI steht nicht bereit, Displays müssen dementsprechend über einen DSI-Anschluss mit vier Lanes angebunden werden. Kameras lassen sich über CSI anschließen, allerdings gibt es auch zwei USB-Anschlüsse. Jeweils einer der Anschlüsse kommt im Typ C und Typ A, beide Anschlüsse unterstützen USB 2.0 und damit im Grunde eine recht stark beschränkte Datenübertragungsrate.
Nicht selbstverständlich: Es sind gleich zwei Gigabit-Ethernet-Ports vorhanden. Den Luckfox Lume gibt es auch gleich als PoE-Kit und damit mit einem PoE-Modul zu kaufen. Damit kann der Luckfox Lume dann über Ethernet auch gleich mit elektrischer Energie versorgt werden, was ein Kabel sparen kann. Ein microSD-Speicherkartenleser ist vorhanden. Direkt beim Hersteller wird der Luckfox Lume für einen Preis von 21 Dollar ohne und für 26 Dollar gleich mit dem PoE-Modul angeboten.






