Mit Raspberry Pi-Chip: Kompakte Platine kommt mit vielen GPIO-Anschlüssen

Die Clintech Pico ist eine neue Entwicklerplatine mit einem Raspberry Pi-Rechenchip. Konkret kommt der RP2354B zum Einsatz. Die Platine bringt 48 GPIO-Anschlüsse mit. Dabei sind diese als Lochkontakte und wie bei so kompakten Platinen üblich eben nicht als Stiftleiste mit Plastik-Umhäusung ausgeführt. Mit dem Clintech Pico lässt sich nicht etwa ein Medien-Center wie mit einem Raspberry Pi 5 (im Preisvergleich) realisieren, stattdessen kommt der Clintech Pico eher zur Anbindung von Sensoren und Aktoren zum Einsatz. Mit dem Produkt richtet sich der Hersteller natürlich ganz klar an Maker und nicht an den typischen Endkunden.
Eigene Sensoren oder Aktoren bringt das Modell mit Ausnahme einer LED nicht mit. Mit dieser könnte sich etwa der Betriebszustand anzeigen lassen. Die Platine misst 51 × 21 × 1 Millimeter, die Bauhöhe profitiert eben auch vom Verzicht auf zusätzliche Anschlüsse wie etwa Ethernet oder USB im Typ A. Vorhanden ist ein einzelner USB-Anschluss im Typ A. Über diesen erfolgt die Versorgung mit elektrischer Energie und ebenfalls die Programmierung beziehungsweise, allgemein gesprochen, die Datenübertragung.
Bei Tindie ist das Clintech Pico für einen Preis von 17,25 Euro gelistet, aktuell aber nicht verfügbar. Das Angebot an entsprechenden Entwicklerplatinen ist allerdings beispielsweise bei Amazon sehr groß. Dementsprechend müssen an einer solchen Entwicklerplatine Interessierte nicht unbedingt auf die Verfügbarkeit der Clintech Pico warten. Andere Entwicklerplatinen gibt es dann etwa auch mit Ethernet.










