Arduino deklassiert den Raspberry Pi mit 40 TOPS, 2,5 GBit/s und vielen Ports

Arduino wurde von Qualcomm übernommen - bleibt aber im Prinzip operativ unabhängig und damit nicht auf Qualcomm-SoCs festgelegt. Gleichwohl hat Arduino mit dem UNO Q schon einen ersten echten Einplatinenrechner mit Qualcomm-SoC vorgestellt, den wir auch schon testen konnten. Nun hat das Unternehmen den Arduino Ventune Q vorgestellt, wobei sich dieser durch eine massiv gesteigerte Performance auszeichnen soll.
Ausgestattet ist das Modell mit einem Qualcomm Dragonwing IQ-8275, welcher mit insgesamt acht Kryo-Rechenkernen kommt und eine NPU-Leistung von bis zu 40 TOPS bieten soll. Damit dürfte sich der Arduino Venture Q auch zur fordernden, KI-unterstützten Bildanalyse in zeitkritischen Szenarien eignen. Solche Anwendungen sind dabei natürlich nicht nur im DIY-Segment, sondern auch in industriellen Kontexten potenziell extrem relevant. Ausgestattet ist das Modell mit einem 16 Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einem eMMC-Speicher mit einer Kapazität von 64 Gigabyte. Der größere Arbeitsspeicher dürfte unserer Einschätzung nach insbesondere im Desktop-Betrieb signifikante Vorteile bieten.
Die Platine bietet dabei mehrere Header zur Anbindung von externen und Sensoren. Eine Stiftleiste ist dabei kompatibel zu für den Raspberry Pi konzeptionierten Erweiterungsplatinen, Arduino UNO-Carrier lassen sich ebenso nutzen. Einmal HDMI steht bereit, dazu kommt Ethernet mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 2,5 GBit/s. USB Typ C ist ebenso vorhanden wie eine M.2-Schnittstelle, WiFi und Bluetooth werden zur drahtlosen Anbindung unterstützt.Einee LED-Matrix bringt der Ventuno Q ebenso wie der UNO Q mit. Auf den Markt kommen soll der Arduino Ventuno Q im zweiten Quartal und für einen Preis von unter 300 Dollar.
Quelle(n)
Arduino (Qualcomm)










