Kompakt: Dieser Einplatinenrechner ist zum Raspberry Pi kompatibel

Eine neue Entwicklerplatine des möglicherweise auch in Deutschland nicht mehr komplett unbekannten Herstellers Forlinx könnte auch eine Alternative zum Raspberry Pi sein. Gleichwohl ergeben sich im Detail doch gewisse und nicht ganz kleine Unterschiede. So fehlt der Platine etwa ein HDMI-Anschluss, gleichwohl lassen sich Bildinhalte auch über LVDS ausgeben. Zudem wird die Bildausgabe über MIPI DSI unterstützt, was beides im Prinzip etablierte Möglichkeiten darstellt, die aber für Endkunden natürlich eher untypisch sind. Die Anbindung von Kameras ist über MIPI CSI möglich.
Direkt in der typischen Form ausgeführt sind zwei Ethernet-Ports, wobei beide Anschlüsse bis zu Gigabit-Geschwindigkeit und damit die recht schnelle Netzwerkanbindung unterstützen. Nutzbar ist auch USB Typ C, wobei einer der beiden Anschlüsse Debugging-Funktionen unterstützt und der zweite auch für die Versorgung mit elektrischer Energie zuständig ist Vorhanden ist eine aus 40 Pins bestehende GPIO-Stiftleiste. Diese ist laut Forlinx zum Raspberry Pi (im Preisvergleich) kompatibel. Das bedeutet, dass sich Zubehörteile für den Raspberry Pi im Grundsatz auch auf dem OK153-S12 Mini nutzen lassen dürften, wobei dies erst einmal nur auf mechanischer Ebene und für die Anbindung gilt - der OK153-S12 Mini stellt nicht unbedingt eine Drop-in-Replacement dar.
Als SoC nutzt Forlinx den Allwinner T153, welcher vier Cortex-A7-Rechenkerne mit einer maximalen Taktfrequenz von 1,6 GHz mitbringt und auf einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 256, 512 Megabyte oder einem Gigabyte zugreifen kann. Als interner Speicher kommt entweder ein NAND-Speicher (256 oder 512 Megabyte) oder ein eMMC-Speicher mit 8 Gigabyte zum Einsatz. Informationen zum Preis stellt Forlinx auf Anfrage zur Verfügung.










