Mit 10 GBit/s: Diese Raspberry Pi-Alternative unterstützt Windows

Hardkernel bietet mit dem Odroid-H5 einen neuen Einplatinenrechner an, der nicht wie etwa der Raspberry Pi (im Preisvergleich) auf der ARM-Architektur basiert, sondern mit einem SoC von Intel kommt. Der SBC kommt mit einem Intel Core i3-N300, dementsprechend lässt sich auch eine Desktop-Version von Windows ohne große Probleme nutzen - ob dies denn sinnvoll ist, hängt natürlich stark vom eigenen Anwendungszweck ab. Nutzbar könnte das System aus mehreren Gründen etwa recht gut als Netzwerkspeicher sein: So benötigt der verbaute SoC relativ wenig elektrische Energie. Zudem gibt es gleich vier M.2-Slots für die Installation von Massenspeichern, drei davon sind über zwei PCIe Gen 3-Lanes angebunden. SATA wird ebenso wenig im Auslieferungszustand unterstützt wie eine drahtlose Netzwerkanbindung. Beides lässt sich aber eben über PCIe nachrüsten. Die Nutzung einer USB-Erweiterungskarte für WLAN ist ebenfalls denkbar. Die kabelgebundene Netzwerkanbindung wird hingegen mit stark erhöhter Geschwindigkeit und konkret mit 10 GBit/s unterstützt. Damit ließen sich auch SSDs als Massenspeicher einigermaßen sinnvoll nutzen.
Die Bildausgabe und damit die Nutzung als Desktop-PC ist ebenfalls möglich. Dafür stehen einmal HDMI und zweimal DisplayPort bereit. Es gibt dreimal USB 2.0 und einmal USB 3.0. Die Anbindung von externen Sensoren und Aktoren ist im Prinzip möglich. Sinnvoll könnte beispielsweise die Anbindung eines Temperatursensors für die Umgebungsüberwachung sein. Optional ist ein Lüfter nutzbar, je nach Anwendung dürfte dies auch ratsam sein. Die Platine besitzt eine Grundfläche von 120 x 120 Millimetern, es wird ein Netzteil mit einer Leistung von 60 Watt empfohlen. Der Odroid-H5 ist beim Hersteller für einen Preis von 280 Euro gelistet und bestellbar.









