Mit hoher KI-Leistung: Neuer Einplatinenrechner ist eine starke Raspberry-Alternative mit RISC-V

Der Banana Pi BPI-SM10 ist ein neuer, allerdings derzeit noch nicht erhältlicher Einplatinenrechner. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um einen Einplatinenrechner in seiner ganz typischen Form, sondern offenbar eher um die Kombination aus einem Compute Module und einem entsprechenden Carrier Board. Erst mit dem Carrier Board kommen dann einfach nutzbare Anschlüsse in ihrer typischen Form zum Vorschein. Dieses bringt so unter anderem viermal USB 3.0 mit , aber auch Gigabit-Ethernet, DisplayPort und MIPI-DSI zur Bildausgabe und auch mehrere M.2-Slots etwa zur Montage von SSDs.
Das Compute Module selbst bringt dann den SpacemiT K3 als Rechenchip mit. Dieser besitzt acht X100-Rechenkerne mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,4 GHz. Die acht Rechenkerne sind in zwei Clustern mit je vier Kernen und einem geteilten L2-Cache angeordnet. Dazu kommen noch acht A100-Kerne. Diese sind speziell für die Beschleunigung von AI-Modellen gedacht, angegeben wird eine Leistung von bis zu 60 TOPS. Orange Pi beziffert die KI-Leistung auch noch etwas genauer oder praxistauglicher. So sollen sich LLMs mit 30 Milliarden Parametern sinnvoll und mit mehr als 10 Token in der Sekunde nutzen lassen.
Je nach konkreter Modellversion kommt ein LPDDR5-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 8, 16 oder 32 Gigabyte zum Einsatz. Angegeben wird eine Leistungsaufnahme von zwischen 18 und 35 Watt. Das Carrier Board bringt eine für Einplatinenrechner ganz typische GPIO-Stiftleiste mit. Eine mögliche Alternative könnten die Produkte auf Basis der Jetson-Architektur von Nvidia sein (über Amazon erhältlich).










