Spezieller Einplatinenrechner: 72 GPIOs, 50 € und nutzbar zwischen -40°C und 85°C

Der PocketBeagle 2 ist ab sofort in einer Industrial-Version erhältlich. Dabei handelt es sich um einen Einplatinenrechner, wobei wir diesen tendenziell eher in den Arduino-Bereich als in die Nähe des Raspberry Pi 5 (im Preisvergleich) packen würden. So kommt das Modell zwar auch mit einem AM6254-SoC mit vier Cortex-A53-Rechenkernen, bringt aber von Haus aus nicht etwa einen HDMI-Ausgang oder einen Ethernet-Port mit. Externe Sensoren und Aktoren werden über einen ARM Cortex-M0+ angesprochen. Auf der Rückseite der Platine sind insgesamt 72 Anschlüsse zu finden. Über diese lassen sich etwa verschiedene Sensoren und Aktoren wie beispielsweise ein Temperatursensor anbinden, USB lässt sich allerdings ebenfalls abgreifen. Vorhanden sind 8 analoge Eingänge und 52 digitale Ein- und Ausgänge.
Die 55 × 35 Millimeter große Platine bringt 12,7 Gramm auf die Waage und bringt zwei Knöpfe mit. Die Versorgung mit elektrischer Energie kann über USB Typ C oder mithilfe eines Lithium-Polymer-Akkus erfolgen. Es gibt noch einen JST-SH-UART-Anschluss für das Debugging. Im Vergleich zum PocketBeagle 2 ergeben sich so einige Änderungen. So ist der Arbeitsspeicher nun ein Gigabyte und damit doppelt so groß. Es kommt DDR4-Arbeitsspeicher zum Einsatz. Ein interner Speicher in Form von eMMC mit einer Kapazität von 64 Gigabyte steht ebenfalls bereit. Zudem ist das System Herstellerangaben zufolge in einem Temperaturbereich von −40°C und 85°C nutzbar. Geschützt etwa gegen Schäden durch Staub gemäß einer IP-Zertifizierung ist der PocketBeagle 2 Industrial gleichwohl nicht. Bei DigiKey ist der Einplatinenrechner für einen Preis von rund 50 Euro erhältlich.












