Neuer Einplatinenrechner bietet Funktion, die der Raspberry Pi vermissen lässt

Der DshanPi-A1 ist ein Einplatinenrechner, welcher sich wie etwa der Raspberry Pi (im Preisvergleich) sehr vielseitig nutzen lassen dürfte. So kann das System im Grunde als mehr oder weniger klassischer Desktop-PC mit dann aber wahrscheinlich doch stark limitierter Performance genutzt werden, allerdings dürften auch Maker ihre Freude mit dem Gerät haben So bringt das System eine aus 40 Pins bestehende Stiftleiste mit, welche die Anbindung von Sensoren und Aktoren entsprechend unterstützt. Denkbar wäre damit etwa die Steuerung eines Motors in Abhängigkeit von einer Temperatur. Messwerte lassen sich drahtlos dann vom Einplatinenrechner natürlich auch etwa an einen Server liefern. Die Netzwerkanbindung ist kabelgebunden über zwei Ethernet-Ports mit jeweils Gigabit-Geschwindigkeit möglich. WiFi und Bluetooth lassen sich über ein M.2-Modul nachrüsten.
Als SoC kommt der Rockchip RK3576 mit jeweils vier Cortex-A72- und Cortex-A53-Kernen zum Einsatz, welcher auf einen 2, 4, 6 oder 8 Gigabyte großen LPDDR4-Speicher zugreifen kann. Optional ist ein 32 oder 64 Gigabyte großer eMMC-Speicher vorhanden, ein microSD-Kartenleser ist nutzbar. HDMI 2.1 ist verbaut und damit die Bildausgabe in 4K-Auflösung und mit 120 Hz möglich. Zudem gibt es auch einen HDMI-Eingang im Mini-Format, wodurch sich Bilder anliefern und dann etwa mithilfe der integrierten NPU analysieren lassen. MIPI CSI und MIPI DSI zur Anbindung von Kameras und Bildschirmen sind vorhanden. Der USB Typ C-Port unterstützt auch die Bildausgabe. Über USB-Typ-C erfolgt auch die Versorgung mit elektrischer Energie. Der 97 × 77 Millimeter große Einplatinenrechner ist im direkten Import erhältlich. Aufgerufen wird ein Preis von rund 73 Euro - dann ist der Arbeitsspeicher aber nur 2 Gigabyte groß.










