AICore DX-M1M: Kompakte 3-Watt-Platine macht auch den Raspberry Pi 5 schneller

Radxa hat mit der AICore DX-M1M eine neue Beschleunigerkarte im kompakten M.2-Format im Angebot. Konkret handelt es sich um eine M.2 2242-Karte, welche dementsprechend 42 Millimeter lang und 22 Millimeter breit ist. Die Anbindung erfolgt über zwei PCIe 3.0-Lanes, wobei wenig überraschend die Abwärtskompatibilität gegeben ist. Als eigentlicher SoC wird der namensgebende DeepX DX-M1M genutzt. Direkt verbaut ist ein LPDDR4X-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von einem Gigabyte. Die KI-Rechenleistung wird auf 25 TOPS beziffert. Um unbedingt ein vollständiges, lokales LLM auf dem AICore DX-M1M laufen zu lassen, dürfte die Leistung am Ende des Tages gleichwohl nicht unbedingt ausreichen, allerdings könnten sich beispielsweise Bilder auswerten lassen. So wäre eine Klassifizierung ebenso denkbar wie die Erkennung von Objekten oder auch Gesichtern.
Mit der Platine richtet sich der Hersteller dabei eben nicht nur an professionelle Kunden, sondern wohl auch an Maker, was sich auch bei der Kompatibilität zeigt. So ist diese zum Raspberry Pi 5 (im Preisvergleich) ebenso gegeben wie beispielsweise zum Radxa Rock 5A und Rock 5 ITX. Dabei muss ein M.2-Slot natürlich auch vorhanden sein. Beim Raspberry Pi 5 ist für die Nutzung entsprechend eine Erweiterungsplatine nötig. Auch Einsteiger könnten im Prinzip schnell Erfolge erzielen, so gibt es bereits vortrainierte Modelle. Die Kompatibilität soll nicht nur zu Ubuntu, sondern auch zu Windows 10 und Windows 11 gegeben sein. Verschiedene AI-Frameworks wie etwa TensorFlow und PyTorch lassen sich Herstellerangaben zufolge nutzen. Angegeben wird eine typische Leistungsaufnahme von nur 3 Watt. Erhältlich ist das Radxa AICore DX-M1M-Modul bei Arace für einen Preis von aktuell 75 Euro.











