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KI-kritische Filmemacher jubeln: OpenAI stellt umstrittene Video-Plattform Sora ein

Nachdem Sora schneller die Marke von einer Million Downloads geknackt hat als ChatGPT, ist OpenAIs KI-Videogenerator nun endgültig verschwunden.
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Nachdem Sora schneller die Marke von einer Million Downloads geknackt hat als ChatGPT, ist OpenAIs KI-Videogenerator nun endgültig verschwunden.
OpenAI hat überraschend das Ende seiner KI-Video-App Sora verkündet, nur sechs Monate nach dem rekordverdächtigen Start und dem Scheitern einer milliardenschweren Partnerschaft mit Disney. Für den KI-Konzern ist das ein seltener Rückschlag. Gleichzeitig stellt sich in der Creator-Szene die Frage, ob darin ein Sieg menschlicher Kreativität liegt – oder lediglich ein strategischer Rückzug zugunsten eines noch leistungsfähigeren Nachfolgers.

In einer überraschenden Wendung hat OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, angekündigt, seinen KI-Videogenerator Sora einzustellen – nur sechs Monate nach dem Start im September 2025. Trotz eines rekordverdächtigen Debüts und großer Aufmerksamkeit bei YouTube-Creatorn und Filmemachern zieht OpenAI nun offenbar den Stecker, möglicherweise um Ressourcen auf Modelle der nächsten Generation zu verlagern.

Wir verabschieden uns von der Sora-App. An alle, die mit Sora kreativ waren, Inhalte geteilt und eine Community aufgebaut haben: Danke. Das, was ihr mit Sora geschaffen habt, war wichtig, und wir wissen, dass diese Nachricht enttäuschend ist. Wir werden bald weitere Informationen teilen, darunter Zeitpläne für die App und API sowie Details zur Sicherung eurer Inhalte. - Das Sora-Team

Als Sora vorgestellt wurde, löste das in der Creator-Community eine Mischung aus großer Begeisterung und tief sitzender Skepsis aus. Die App ermöglichte es Nutzern, hochauflösende Videos zu erstellen – sogar mit digitalen Abbildern ihrer eigenen Person – und knackte die Marke von einer Million Downloads schneller als ChatGPT, was durchaus bemerkenswert ist.

Allerdings scheint der anfängliche Hype schnell abgeebbt zu sein, nachdem die Plattform wegen unerlaubter Deepfakes von Prominenten in die Kritik geraten war. OpenAI reagierte darauf mit strengen Schutzmaßnahmen: Gesichter realer Personen dürfen demnach nur noch dann in KI-generierten Videos verwendet werden, wenn deren ausdrückliche Zustimmung vorliegt. Berichten zufolge nahm das der App einen großen Teil ihres viralen Potenzials und führte in der Folge zu sinkenden Nutzerzahlen.

Bemerkenswert ist vor allem, dass es sich dabei um die erste größere Einstellung eines Dienstes durch OpenAI handelt – ein Hinweis darauf, dass selbst die mächtigsten Akteure der Branche an den Anforderungen des Marktes und regulatorischen Hürden scheitern können. Fest steht: Viele Filmemacher dürften das Ende von Sora begrüßen, während andere wohl zu alternativen Plattformen wechseln werden. Angesichts von Konkurrenzangeboten wie Google Veo 3.1, Runway Gen-4 und Kling AI erscheint es zudem unwahrscheinlich, dass dies bereits das letzte Kapitel von OpenAI im KI-Videobereich war.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > KI-kritische Filmemacher jubeln: OpenAI stellt umstrittene Video-Plattform Sora ein
Autor: Martin Filipov, 25.03.2026 (Update: 25.03.2026)