Konkurrenz für das Raspberry Pi CM: Banana Pi BPI-CM7 enthüllt

Der Banana Pi BPI-CM7 wurde offiziell enthüllt. Dabei handelt es sich um einen Einplatinenrechner, allerdings nicht in der Form etwa des Raspberry Pi 5 (im Preisvergleich), sondern als Compute Module. Das bedeutet in der Praxis, dass man nur mit dem Banana Pi BPI-CM7 recht wenig anfangen kann, da dieser keine Anschlüsse in der typischen Form mitbringt. Im Regelfall wird ein solches Compute Module dann erst einmal mit einem Carrier-Board genutzt, um etwa einen Prototypen zu entwickeln. Der Vorteil eines Compute Module: Diese sind besonders flach. Soll beispielsweise ein ultrakompakter Handheld realisiert werden, reicht es dann, auch ein besonders flaches Carrier-Board zu nutzen oder gar selbst zu entwickeln, welches nur die notwendigen Anschlüsse - also etwa USB Typ C und DSI - mitbringt, aber etwa auf Ethernet oder HDMI verzichtet.
Die 55 x 40 Millimeter große Platine bringt zwei Anschlüsse mit jeweils 100 Pins mit und basiert auf dem Allwinner H618-SoC. Dieser nutzt vier Cortex-A53-Rechenkerne und eine ARM Mali-G31-GPU. LPDDR4-Arbeitsspeicher ist vorhanden, wobei dessen Größe von der konkret genutzten Modellversion abhängt, konkret ist schon die Sprache von einer Version mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem 32 Gigabyte großem eMMC-Speicher. WiFi 5 und Bluetooth 5.0 werden über ein eingebautes Modul unterstützt.
Der Banana Pi BPI-CM7 unterstützt Ethernet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s, die Ausgabe von Bildinhalten über HDMI ist ebenfalls möglich - wenn denn das Carrier-Board auch einen solchen Anschluss mitbringt. USB 2.0 lässt sich abgreifen. Wenig überraschend wird auch die Anbindung von externen Sensoren und Aktoren etwa über GPIO, UART und SPI unterstützt, die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt mit einer Spannung von 5 Volt. Aktuell liegen noch keine genauen Informationen zur Preisgestaltung oder der Verfügbarkeit vor.










