Die Leica M11 (ab 8.750 Euro im Preisvergleich) kam im Januar 2022 auf den Markt, mit einem 60 Megapixel Vollformat-Sensor, einem optionalen elektronischen Verschluss, 64 GB internen Speicher und einem höher auflösenden Leica Visoflex 2 Aufsteck-EVF hat die Kamera im Vergleich zur Leica M10 eine Reihe bedeutender Verbesserungen erhalten.
Die Leica M12 könnte ein noch größerer Schritt werden, denn laut der neuesten Informationen von LeicaRumors testet Leica derzeit einen Prototyp mit IBIS, also mit einem Sensor mit Bildstabilisierung, wodurch längere Belichtungszeiten freihändig möglich wären, ohne dass Fotos unscharf werden. Moderne IBIS-Systeme, wie jenes der neuen Hasselblad X2D II, erlauben sogar Fotos mit einer Belichtungszeit von mehreren Sekunden ganz ohne Stativ. Bisher meinte Leica, dass der Platz im kompakten Gehäuse einer Leica M nicht ausreicht, um einen stabilisierten Sensor zu verbauen, ob der Kamera-Spezialist aus Wetzlar die Leica M12 tatsächlich mit einer Bildstabilisierung ausstatten kann, bleibt daher abzuwarten.
Laut früherer Gerüchte soll die Leica M12 einen wesentlich größeren 3,9 Zoll Touchscreen erhalten, der einige Buttons auf der Rückseite der Kamera ersetzt. Das dedizierte ISO-Einstellrad soll verschwinden, und durch ein zweites, programmierbares Daumen-Einstellrad ersetzt werden. Ein möglicher Grund für diese Änderung ist, dass Leica zusätzlichen Platz benötigt, um einen Hybrid-Sucher zu verbauen, der den klassischen Messsucher auf Knopfdruck in einen elektronischen Sucher verwandelt. Wie üblich gilt, dass derart frühe Gerüchte mit Vorsicht betrachtet werden sollten.










