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Metro-Autor Dmitry Glukhovsky: Nächstes Spiel ist "düsterer als alles zuvor"

Im Bild: Ein Promobild zum Release-Date von Metro 2039.
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Im Bild: Ein Promobild zum Release-Date von Metro 2039.
Metro-Autor Dmitri Gluchowski hat angedeutet, dass Metro 2039, der nächste Hauptteil von 4A Games und Deep Silver, "düsterer als alles bisher Gesehene" werden soll. Die vollständige Enthüllung ist für den 16. April 2026 geplant. Der Artikel erwähnt zudem den Umzug des Studios nach Malta im Zuge des Ukraine-Kriegs und hebt Gluchowskis enge Beteiligung am Writing hervor, um die Anti-Kriegs-Themen der Reihe weiter zu stärken. Währenddessen warten Fans gespannt auf Details zur Tonalität des Spiels und darauf, ob Artyom zurückkehrt.

Die Metro-Reihe hat sich in den letzten Jahren als eine der stärksten linearen First-Person-Shooter mit Survival-Horror-Elementen im postapokalyptischen Setting etabliert. Jetzt gibt es spannende Neuigkeiten zum vierten Hauptteil: Metro 2039, entwickelt von 4A Games und veröffentlicht von Deep Silver, soll am 16. April 2026 endlich vollständig vorgestellt werden. Zwischenzeitlich gibt es einige Teaser des Metro-Autors, der die Reihe ursprünglich ins Leben gerufen hat.

Das bislang düsterste Metro-Spiel?

Dmitri Gluchowski, Autor der Metro 2033-Romane, die als Vorlage für die Spiele dienten, hat sich auf X zur bevorstehenden Enthüllung geäußert. Dort schreibt er: „Dieses Metro-Spiel wird düsterer als alles, was ihr bisher gesehen habt.“

Viele fragen sich, wie Metro 2039 die bisherigen Teile der Reihe noch übertreffen will. Schließlich waren alle drei Hauptspiele von Anfang an von einer düsteren, rauen Atmosphäre geprägt. Gluchowski war bereits an Metro: Last Light sowie am jüngsten VR-Spin-off Metro Awakening als Autor beteiligt. Für Metro 2039 arbeitet er nun erneut eng mit dem Team von 4A Games zusammen.

Für alle, die die Metro-Reihe noch nicht kennen: Im Mittelpunkt stehen die zerfallenen Ruinen Moskaus nach einem Atomkrieg. Spieler folgen der Geschichte von Artyom, der sich durch stockdunkle, von Mutanten bevölkerte U-Bahn-Tunnel bewegt und dabei mit den knappen Ressourcen des Spiels auskommen muss – etwa Munition, Upgrades und Medkits.

Mit Metro Exodus, dem dritten Teil der Reihe, ging die Serie 2019 einen Schritt weiter: Die Spielwelt wurde deutlich offener gestaltet, ohne dabei die typische düstere Atmosphäre und das kompromisslose Gameplay aufzugeben.

Zur Einordnung: 4A Games hatte ursprünglich seinen Sitz in der Ukraine, musste das Studio jedoch aufgrund des anhaltenden Kriegs mit Russland nach Malta verlegen, um die Entwicklung von Metro 2039 fortsetzen zu können.

Das Studio betont immer wieder, dass Gluchowski die Arbeit am Drehbuch eng begleitet, um die Anti-Kriegs-Themen seiner Romane auch im Spiel umzusetzen. Die vollständige Enthüllung von Metro 2039 steht bereits kurz bevor: Am 16. April um 19 Uhr MESZ soll es so weit sein. Dann dürfte sich zeigen, was genau mit den „düstereren“ Themen gemeint ist – und ob Artyom zurückkehrt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Metro-Autor Dmitry Glukhovsky: Nächstes Spiel ist "düsterer als alles zuvor"
Autor: Rahim Amir Noorali, 15.04.2026 (Update: 15.04.2026)