1440p-Gaming auf Mini-PC: AAA-Games mit über 70 FPS auf GMKtec EVO-T2 mit Intel Panther Lake

Neben dünnen und leichten Laptops erweisen sich die Intel Panther Lake APUs auch für Mini-PCs als echter Glücksgriff. Die X-Serie dieser APUs mit der leistungsstarken Arc B390 iGPU sorgt dafür, dass ein Mini-PC keine dedizierte Grafikkarte benötigt, um AAA-Spiele flüssig darzustellen. Genau das zeigt der GMKtec EVO-T2 im Test von ETA Prime.
Die von ETA Prime getestete Variante des GMKtec EVO-T2 ist mit einem Intel Core Ultra X7 358H inklusive Arc B390 iGPU, 64 GB LPDDR5x-RAM sowie 1 TB Speicher ausgestattet. Der Speicher lässt sich nachträglich erweitern, da zwei M.2-Steckplätze vorhanden sind.
Bei der Gaming-Leistung zeigt sich der Intel Core Ultra X7 358H im GMKtec EVO-T2 als beeindruckend schnell und zugleich effizient. Laut ETA Prime ermöglicht der Mini-PC flüssiges 1440p-Gaming ohne XeSS oder FSR in älteren beziehungsweise weniger anspruchsvollen AAA-Titeln. In fordernden Spielen wie Cyberpunk 2077 benötigt die Arc B390 hingegen die Unterstützung von XeSS, um bei 1440p stabile Bildraten zu erreichen.
Laut ETA Prime ergeben sich dabei folgende Leistungswerte:
- Red Dead Redemption 2: durchschnittlich 75 FPS bei 1440p und mittleren Einstellungen
- The Witcher 3: über 70 FPS im Schnitt bei 1440p und Ultra-Settings
- Spider-Man 2: über 60 FPS im Schnitt bei 1440p und mittleren Einstellungen mit XeSS (Qualität)
- Forza Horizon 5: über 100 FPS im Schnitt bei 1440p und hohen Einstellungen
- Cyberpunk 2077: über 50 FPS im Schnitt bei 1440p und hohen Einstellungen mit XeSS (Qualität)
Da Intel XeSS 3 mit Multi-Frame Generation für die Panther-Lake-iGPUs aktiviert hat, lässt sich die Bildrate in Cyberpunk 2077 laut Bericht mittels 4-facher MFG von etwa 50 FPS auf über 100 FPS steigern. In unterstützten Spielen sind die Intel-Panther-Lake-APUs somit auch für Gaming mit hohen Bildwiederholraten geeignet.
Neben Gaming soll der GMKtec EVO-T2 auch für Produktivitätsaufgaben mehr als ausreichend Leistung bieten. ETA Prime zeigt, dass der Intel Core Ultra X7 358H des GMKtec EVO-T2 im Multi-Core-Test (Cinebench 2024) schneller ist als der 32-Kern-Workstation-Prozessor AMD Threadripper 2990WX und im Single-Core-Test sogar den zwar älteren, aber weiterhin leistungsstarken Apple M1 Ultra übertrifft.

Alles in allem wirkt der GMKtec EVO-T2 wie ein ziemlich leistungsfähiger Mini-PC. Zum Zeitpunkt der Erstellung ist allerdings nur die hier besprochene Variante mit dem Intel Core Ultra X7 358H erhältlich, und die schlägt mit 1.899 US-Dollar zu Buche. Zum Vergleich: Der GMKtec EVO-X2 mit AMD Ryzen AI Max+ 395, 64 GB RAM und 2 TB Speicher kostet derzeit 1.999 US-Dollar auf Amazon. In Deutschland ist der EVO-T2 derzeit ausverkauft.
Quelle(n)
ETA Prime auf YouTube, Bildquelle: GMKtec, thomas heinz auf Unsplash, bearbeitet









