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Mimic im Test: Solo-Horrorspiel mit beeindruckender Grafik und flüssigem Gameplay

Nachgestellter In-Game-Screenshot auf dem Lenovo LOQ 15IRX10
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Nachgestellter In-Game-Screenshot auf dem Lenovo LOQ 15IRX10
Mimic ist auf Steam und im Epic Games Store im Early Access verfügbar. Für den Test wurden sämtliche Rollen auf einem Laptop mit RTX 5060 untersucht. Darüber hinaus standen die Icarus-Karte, die Affixe sowie die Performance unter Android und mit DLSS bei 1080p im Fokus.

Mimic, ein Social-Deduction-Horrorspiel des Solo-Entwicklers Ryan Laley, ist am 27. Oktober 2026 im Early Access auf Steam und im Epic Games Store erschienen. Die Spieler betreten die Icarus, ein dem Untergang geweihtes Raumschiff, und müssen ein Rettungsshuttle reparieren. Doch ein Besatzungsmitglied ist in Wahrheit ein Mimic – ein außerirdisches Wesen, das die Gestalt eines menschlichen Überlebenden annehmen kann. Da niemand eine Waffe trägt, hängt das Überleben von Teamarbeit und der entscheidenden Frage ab, wem man vertrauen kann.

Spielablauf 

Die Überlebenden müssen mehrere Aufgabenreihen abschließen. In einer Testrunde waren beispielsweise die Startkontrolle deaktiviert, der Energiekern entleert und das Kühlmittel des Antriebs aufgebraucht. Die Spieler mussten daher ein defektes Wartungspaneel, eine leere Energiezelle und einen leeren Gasbehälter finden. Der Mimic verfolgt andere Ziele: Er muss Spieler jagen und Energie sammeln. In seiner Androidenform hat er einen besseren Überblick über seine Umgebung, muss jedoch in seine menschliche Gestalt zurückkehren, um sich zu tarnen. Außerdem kann er ein Ei platzieren, mit dem er nach seinem Tod ins Spiel zurückkehren kann. In privaten Lobbys lassen sich sogenannte Affixe hinzufügen – wählbare Modifikatoren, die den Verlauf einer Partie verändern.

Abstimmungen, Omens und Twitch

Laut dem Entwickler können die Spieler darüber abstimmen, einen Androiden auf einen Verdächtigen anzusetzen. Der Proximity-Chat, also der Sprachchat mit begrenzter Reichweite, dient sowohl der Koordination als auch dazu, andere Spieler in die Irre zu führen. Wer stirbt, kehrt als sogenanntes Omen zurück – ein unsichtbares, geisterhaftes Wesen, das die Umgebung sabotieren und den Überlebenden das Leben erschweren kann. Auch Twitch-Zuschauer können in die Jagd des Androiden eingreifen.

Geschichte und Schauplatz

Die Handlung spielt an Bord der Icarus, die laut Steam auf eine nahe Sonne zusteuert, während der Sauerstoffvorrat zur Neige geht. Durch das Sammeln von Erinnerungsstücken, Audio-Logs, Zeugenaussagen und Berichten können die Spieler herausfinden, was mit der Besatzung geschehen ist und woher der Mimic stammt. Unter den Überlebenden befindet sich außerdem ein Konzernagent, der eigene geheime Ziele verfolgt.

Optik

Die visuelle Gestaltung zählt zu den Stärken dieses Solo-Projekts. Die Überlebenden bewegen sich durch dunkle Korridore, die hauptsächlich von cyanfarbenen Neonstreifen und roten Leuchtfeldern erhellt werden. Ein sanfter blauer Lichtstrahl durchbricht die Finsternis. Volumetrischer Dampf zieht durch die Gänge und fängt das Licht ein, während Staub und Trümmer durch die Luft schweben. In einem Aufenthaltsbereich setzen orangefarbene Flammen einen warmen Kontrast zur ansonsten kalten, blauen Farbpalette. Blutspuren auf Böden und Wänden lassen erahnen, was mit der Besatzung geschehen ist. Metallgitter, Wandpaneele und Rohrleitungen verleihen der Icarus eine dichte, industrielle Atmosphäre.

Die Sicht des Mimic unterscheidet sich grundlegend davon. Der Bildschirm ist in einen kräftigen Rosaton getaucht, während die Deckenleuchten einen ausgeprägten Bloom-Effekt erzeugen und an den Bildrändern leichte Geisterbilder (Ghosting) auftreten. Rote Silhouetten markieren potenzielle Ziele und zeigen jeweils deren Entfernung an.

Erklärung der Affixe in Mimic
Mimic-Gameplay auf dem Lenovo LOQ 15IRX10

Leistung und Einstellungen

Für den Test kam Build 1.0 auf einem Lenovo LOQ 15IRX10 mit Core i7-14700HX, RTX 5060 Laptop-GPU mit 8 GB GDDR7-VRAM und 16 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. Bei 1080p, dem Grafik-Preset Hoch und DLSS auf Qualität erreichte das Spiel in allen aufgezeichneten Szenen rund 60 FPS – selbst bei aufwendigen Feuer- und Dampfeffekten. Anti-Aliasing und Motion Blur waren dabei deaktiviert, was einer persönlichen Präferenz entspricht. Das übersichtliche Grafikmenü bietet Optionen für Auflösung, DLSS, Fenstermodus, Bildqualität, Gamma, Motion Blur und die Kantenglättung.

Der Entwickler

Ryan Laley Games wurde 2023 gegründet und veröffentlicht Mimic in Eigenregie. Entwickler Ryan Laley ist vor allem durch seine Unreal-Engine-Tutorials auf YouTube bekannt. Als Inspirationsquellen für das Horrorspiel nennt er The Thing und die Alien-Filmreihe. Die Demo, die im Rahmen des Steam Next Fest verfügbar war und eine Karte sowie eine Matchmaking-Funktion umfasste, lief am 26. Oktober aus.

Ausblick

Zum Start steht die Karte The Icarus zur Verfügung. Laut Laley soll kurz nach der Veröffentlichung eine zweite Karte folgen, die in einer arktischen Umgebung spielt und von The Thing inspiriert ist. Auf der Steam-Seite werden außerdem drei weitere Karten, ein Einzelspielermodus, zusätzliche Modifikatoren (Affixe) und mehr Hintergrundgeschichte (Lore) angekündigt. Konkrete Veröffentlichungstermine gibt es dafür bislang nicht. Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S sind für 2027 geplant.

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Autor: Darryl Linington, 28.10.2026 (Update: 28.10.2026)