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Monatelanger Langzeittest zeigt Entladeverhalten von AA- und AAA-Batterien

Es muss nicht immer Marke sein. (Bild: Varta)
Es muss nicht immer Marke sein. (Bild: Varta)
Dominik Schuierer hat über Monate diverse AAA- und AA-Batterien verschiedener Marken getestet. Interessant sind vor allem die unterschiedlichen Kapazitäten in Abhängigkeit der Last.

Dominik Schuierer alias Zerobrain hat mithilfe eines nicht weiter erwähnten Stefan einen Langzeittest mit handelsüblichen Primärzellen durchgeführt. Dabei testete er vor allem Batterien der Größe AA, auch bekannt als Mignon-Zellen. Etwas weniger Fokus hatte er auf AAA-Batterien, die allerdings auch rund ein halbes Jahr lang getestet wurden (Mikrozellen).

Der Test dauerte insgesamt rund ein halbes Jahr. In dem Zeitraum hat er diverse Batterien entladen und die Entladekurven aufgezeichnet. Die sehenswerten Ergebnisse präsentierte er nun kürzlich in einem Youtube-Video auf seinem Kanal. Verglichen wurden Batterien von Amazon Basics, Duracell, GP, Energizer, Varta.

Die Ergebnisse sind insofern interessant, weil sie die Unterschiede zwischen Batterien bekannter Marken und  Billiganbieter zeigen. Zudem hat Schuierer die Batterien einmal mit 5 mA und einmal mit 20 mA entladen. In der Regel unterscheiden sich die Markenbatterien zu den vermeintlichen No-Name-Angeboten nur minimal.

Einige nennenswerte Ergebnisse gab es dennoch. So konnten aus der Varta Alkaline bei 5 mA 3,9 Wattstunden entnommen werden. Bei 20 mA waren es 3,4 Wattstunden. Bei anderen Batterien ist der Verlust zwischen den Szenarien weitaus größer. Eine GP-Batterie fällt etwa von 3,8 auf nur noch 2,9 Wattstunden.

Der Preis entscheidet, weniger die Marke

Da in dem Test auch eine Zink-Kohle-Batterie enthalten ist (Varta Superlife, R6 statt LR6), kann allgemein von diesen eigentlich abgeraten werden. Sie ist gleichzeitig die Batterie, die zwischen 5 und 20 mA den höchsten Verlust zeigte, der in Wärme umgewandelt wurde. Eine allgemeine Empfehlung für Batterien gibt Schuierer allerdings nicht ab. Wer auf den Preis schaut, bekommt allein durch die Packungsgröße größere Differenzen pro Zelle als die tatsächlichen Kapazitätsunterschiede hergeben.

Schuierer warnt zudem davor, Primärzellen nochmals aufzuladen. Der Gewinn an Kapazität ist die Gefahren nicht wert, sagt er. Seine Empfehlung sind ohnehin Sekundärzellen, also wiederaufladbare Batterien. Er empfiehlt allgemein LSD-Akkus in seiner Videobeschreibung, wie die von Panasonic (Eneloop, ehemals Sanyo).

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Autor: Andreas Sebayang, 15.04.2022 (Update: 16.04.2022)