Der Mond weist viele Krater auf und fungiert als Schutzschild für die Erde. Es ist jedoch eher selten, einen Einschlag auf unserem natürlichen Satelliten in Echtzeit zu beobachten. Nachdem im November zwei Einschläge von einem Amateurastronomen beobachtet wurden, konnte am 12. Dezember ein weiterer Lichtblitz im Armagh Observatory and Planetarium (AOP) in Irland registriert werden.
Dies wurde in einem Video auf der offiziellen Website des Observatoriums veröffentlicht. Das von Andrew Marshall-Lee mit dem Armagh Robotic Telescope (ART) aufgenommene Video zeigt einen weißen Blitz auf der Nachtseite des Mondes. Die Sequenz dauert jedoch nur einen Bruchteil einer Sekunde und verrät keine weiteren Details.
Astronomen versuchen derzeit, den Ursprung des Objekts zu bestimmen, das diesen Blitz verursacht hat, obwohl bereits einige Theorien aufgestellt wurden. Tatsächlich erreichten die Geminiden am 13. Dezember ihren Höhepunkt. Da diese Meteore von einem Asteroiden namens 3200 Phaethon stammen, sind sie größer. Mit anderen Worten, es scheint, dass der Einschlag durch einen dieser Meteore verursacht wurde, der seine Reise auf unserem natürlichen Satelliten mit ungefähr 35 km/s beendete.
Obwohl das von dieser Kollision ausgestrahlte Licht beträchtlich erscheint, sollte man keinen Himmelskörper von mehreren Metern Durchmesser erwarten. Im Weltraum bewegt sich jedes Objekt mit sehr hoher Geschwindigkeit, und selbst ein kleiner Stein von nur wenigen Zentimetern kann bei einer Kollision viel Energie freisetzen. In diesem Fall schätzen Astronomen, dass das Objekt nicht größer war als ein Golfball. Es müssen jedoch weitere Studien durchgeführt werden, um seinen Ursprung zu klären, und neue Entdeckungen könnten bald bekannt gegeben werden.

















