Nach Modelleinstellung: Speicherkrise schränkt Verfügbarkeit des Steam Deck ein

Aufmerksame Leser werden sich möglicherweise an unsere Berichterstattung zum Steam Deck und auch dessen wohlgemerkt schwankende Verfügbarkeit erinnern können. Nun hat Valve offiziell bestätigt, dass das Unternehmen selbst von Lieferproblemen betroffen ist und dementsprechend die Verfügbarkeit des Steam Deck nicht gesichert ist. Konkret spricht das Unternehmen davon, dass das Steam Deck OLED in einigen Regionen zumindest zeitweise ausverkauft werden kann, weil es Engpässe sowohl beim Speicher - also Arbeitsspeicher - als auch beim internen Speicher gibt. Ein Blick auf die Shopseite zeigt: Aktuell ist tatsächlich nur die Spitzenversion mit einem 1 Terabyte großen Speicher erhältlich, und zwar für einen Preis von 679 Euro. Die Version mit dem 512 Gigabyte großen Speicher ist nach wie vor für 569 Euro gelistet, aber aktuell nicht erhältlich.
Bestätigt hat Valve schon, dass das Einsteiger-Steam Deck mit dem LC-Bildschirm und einem 256 Gigabyte großen Speicher nicht mehr produziert wird und nicht mehr verfügbar ist, wenn die Lager leer sind. Diesbezüglich gibt es eine gewisse Ausnahme: So bietet Valve auch selbst wiederaufbereitete Geräte an, mit gewissen Preisvorteilen. Allerdings ändert sich die Verfügbarkeit dieser Refurbished-Geräte doch recht schnell. So ist aktuell beispielsweise nur das Steam Deck mit einem dann doch sehr kleinen, nur 64 Gigabyte großen internen Speicher über diesen Weg verfügbar - immerhin für einen schlanken Preis von nur 299 Euro. Völlig unklar ist nach wie vor, ob, wann überhaupt und zu welchen Preisen denn ein möglicher Nachfolger des Steam Deck auf den Markt kommt.
Quelle(n)
Valve, Bildquelle: Hannes Brecher, Notebookcheck











