Neues RedMagic-Gaming-Tablet schlägt Ryzen Z2 Extreme des ROG Ally X

RedMagic hat das Astra 2 offiziell weltweit auf den Markt gebracht. Das Gaming-Tablet ist die Antwort des Herstellers auf das Lenovo Legion Tab Gen 5, bietet im Gegensatz zu Lenovos Gerät jedoch ein OLED-Display. Darüber hinaus verfügt es laut RedMagic über eine Flüssigkeitskühlung, die insbesondere unter hoher Last Vorteile bringen soll.
Der YouTuber Dame Tech hat das Astra 2 nun einem Praxistest unterzogen und dabei direkt mit dem ROG Xbox Ally X verglichen, das mit dem AMD Ryzen Z2 Extreme ausgestattet ist. Im Video erreicht das RedMagic Astra 2 in GTA V praktisch identische Bildraten wie das Windows-Gaming-Handheld.
Getestet wurde das Spiel in 720p mit der Grafikvoreinstellung „Very High“. Das Gaming-Tablet konnte während nahezu der gesamten Spielsitzung mehr als 70 FPS halten. Anschließend wurde auch Red Dead Redemption 2 verglichen – mit einem bemerkenswerten Ergebnis. Während des Tests lief Red Dead Redemption 2 auf dem RedMagic Astra 2 sogar etwas flüssiger als auf dem ROG Xbox Ally X.
Noch bemerkenswerter ist jedoch der Energieverbrauch: Laut der eingeblendeten Systemanzeige lag die Leistungsaufnahme des Gaming-Tablets bei rund 20 Watt, während das PC-Handheld im gleichen Test etwa 40 Watt verbrauchte. Mit ungefähr der halben Leistungsaufnahme konnte das RedMagic-Tablet das Spiel somit mit leicht höheren Bildraten darstellen
. Getestet wurde Red Dead Redemption 2 ebenfalls in 720p und mit der Grafikvoreinstellung „High“. Der Vergleich zeigt erneut, dass der Snapdragon 8 Elite Gen 5 leistungsfähig genug ist, um es mit aktuellen Gaming-Handhelds aufzunehmen.
Gleichzeitig offenbart der Test jedoch auch ein erhebliches Problem: Laut der eingeblendeten Systemanzeige lag die Temperatur während der gesamten Testsitzung bei über 100 Grad Celsius – ein Wert, der für ein Handheld-Gerät alles andere als ideal ist. Allerdings ist zu beachten, dass das RedMagic Astra 2 die PC-Spiele nicht nativ ausführte, sondern über einen Emulator unter Android. Würden die Titel nativ laufen, könnte das Gaming-Tablet möglicherweise eine noch bessere Leistung erzielen.






