Nintendo Switch 2 Verkäufe brechen 37% ein, Preis soll nicht weiter erhöht werden

Vom 1. April bis zum 30. September 2026 wurde die Nintendo Switch 2 (ca. 489 Euro auf Amazon) nur 6,49 Millionen Mal verkauft, während Nintendo im gleichen Zeitraum im Vorjahr noch 10,36 Millionen Abnehmer finden konnte – das entspricht einem Einbruch von 37,4 Prozent. Die Verkaufszahlen der Nintendo Switch der ersten Generation sind dagegen um 32,7 Prozent auf 1,27 Millionen Einheiten gefallen.
Die sinkende Nachfrage ist nicht überraschend. Einerseits bedeuten steigende Preise durch die DRAM-Krise und die weitreichendere Wirtschaftslage, dass Konsumenten weniger frei verfügbares Einkommen haben. Andererseits hat Nintendo den Preis der Konsole erst im Mai erhöht, und zwar von 469 Euro auf 499 Euro. Damit fällt die Preiserhöhung zwar nicht so gravierend aus wie bei der Sony PlayStation 5 oder der Xbox Series X, diese Preiserhöhung hat aber offenbar ausgereicht, um die Nachfrage gravierend zu dämpfen.
Wie Reuters berichtet, hat Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa gegenüber Investoren angegeben, dass Nintendo derzeit ausreichend Arbeitsspeicher für die Produktion der Nintendo Switch 2 beschaffen könnte, und keine weitere Preiserhöhung geplant ist. Allerdings dürfte diese Angabe nur mittelfristig gelten, denn wenn sich die DRAM-Krise weiter zuspitzt, könnte eine zweite Preiserhöhung der Hybrid-Konsole unausweichlich sein.
Nintendo kann die sinkenden Hardware-Verkäufe durch eine höhere Nachfrage nach Spielen kompensieren. In den besagten sechs Monaten konnte Nintendo insgesamt 90,21 Millionen Spiele für die Nintendo Switch der ersten und zweiten Generation verkaufen, 8 Millionen oder 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Tomodachi Life: Living the Dream war mit 8,81 Millionen Verkäufen mit großem Abstand der bestverkaufte Titel. Insgesamt konnte Nintendo seinen Gewinn um 22,1 Prozent auf 486,4 Milliarden Yen (ca. 2,8 Milliarden Euro) erhöhen, und sogar die Bruttomarge von 36,2 Prozent auf 50,4 Prozent steigern.










