Das Nothing Phone (3a) Lite (ab 249 Euro bei Nothing) wurde ursprünglich mit gesponserten "App-Empfehlungen", mit Werbung am Sperrbildschirm in Form der sogenannten "Lock Glimpse" und mit Bloatware ausgeliefert. Nach harter Kritik von Kunden hat Nothing zumindest eine kleine Kehrtwende gemacht, und Nutzern doch erlaubt, einen Teil dieser Bloatware vom Gerät zu löschen, nicht jedoch die Werbung zu entfernen.
Nun ist der Smartphone-Hersteller offenbar zu dem Schluss gekommen, dass diese Werbeeinnahmen es nicht wert sind, Kunden zu verärgern und somit die Hardware-Verkäufe potenziell zu beeinträchtigen. In einem Blogeintrag kündigt Nothing eine Reihe von Änderungen an der Werbe-Politik an, die durch Software-Updates schon bald an alle Nutzenden kompatibler Smartphones verteilt werden sollen. Allen voran können die Apps Meta App Installer, Meta App Manager und Meta Service nun doch vollständig vom Smartphone gelöscht werden, statt diese nur deaktivieren zu können. Wer das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzt, muss die Apps allerdings erneut manuell löschen.
Die gesponserten App-Empfehlungen, die bei der Nothing Phone (a)-Serie und bei CMF-Smartphones angezeigt werden, können künftig in den Systemeinstellungen deaktiviert werden, nach dem Setup sind allerdings weiterhin Werbebanner für Apps zu sehen, für die Nothing bezahlt wird. Die Sperrbildschirm-Werbung, die Nothing als "Lock Glimpse" bezeichnet, werden vollständig entfernt, zumindest von allen Smartphones außer dem Nothing Phone (3a) Lite. Nothing weist aber darauf hin, dass diese Werbung zurückkehren kann, sobald das Feature ausreichend "verbessert" wurde.







