In Hellcard erkunden Spieler düstere Dungeons in einer von einem Erzdämon korrumpierten Welt. Die Präsentation erinnert dabei an ein aufgeschlagenes Pop-up-Buch: stilisierte Fantasy-Grafik, origamiartige Gegner und eine bewusst reduzierte, aber atmosphärisch dichte Umgebung. Zu Beginn stehen drei Klassen zur Wahl – Magier, Schurke und Krieger –, die jeweils mit einem eigenen Basisdeck starten.
Beim Gameplay setzt Hellcard klar auf die Stärken klassischer Roguelike-Deckbuilder: Dungeons werden prozedural generiert, Builds entstehen durch zufällige Belohnungen situativ, und wer stirbt, beginnt wieder von vorn. Anders als bei den meisten Genre-Vertretern sind Spieler hier allerdings nicht auf sich allein gestellt: Im Koop-Modus stellen sich bis zu drei Helden gemeinsam den Gegnerwellen. Eine weitere Besonderheit ist das kreisförmige Kampffeld, das in sogenannte „Slices“ unterteilt ist. Gegner erscheinen je nach Position in Nah- oder Fernzonen, Reichweite und Kartentyp entscheiden über die Effektivität eines Angriffs. Jeder Spieler verfügt zwar über ein eigenes Deck, doch Synergien zwischen den Helden geben letztlich den Ausschlag über Sieg oder Niederlage.
Die Spieletester von Checkpoint Gaming lobten Hellcard im Test vor allem für sein innovatives Kampffeld-Design und den hohen Wiederspielwert. Die Redaktion hob hervor, dass der kooperative Multiplayer nicht nur den Spielspaß, sondern auch die spielerische Komplexität deutlich erhöht. Kritik gab es hingegen an der teils unübersichtlichen Benutzeroberfläche sowie an der besonders für Genre-Neulinge steilen Lernkurve. Dennoch vergab Checkpoint Gaming eine starke Wertung von 8 von 10 Punkten. Auch bei der Steam-Community kommt der ungewöhnliche Ansatz gut an: 86 Prozent der über 4.200 Nutzerbewertungen fallen positiv aus.
Bis zum 2. Februar kostenlos spielbar
Hellcard wurde vom polnischen Studio Thing Trunk in Zusammenarbeit mit Publisher Skystone Games entwickelt, erschien im Februar 2024 und kostet auf Steam regulär 24,50 Euro. Wer Roguelike-Deckbuilder mag, aber klassische Solo-Erfahrungen satt hat, findet hier einen ungewöhnlich kooperativen Genrevertreter – und das noch bis zum 2. Februar komplett kostenlos. Auf dem Steam Deck ist der Titel als „Verifiziert“ eingestuft (erhältlich auf Amazon für 550 Euro) und läuft entsprechend problemlos. Ein anschließender Rabatt ist bislang nicht angekündigt.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.



















