Das Headwinds-Update ist einer von vier Content-Drops, die die Entwickler von Embark für Arc Raiders bis April 2026 planen. Der Patch bringt sieben neue Quests, zwei Augments, Lore-Erweiterungen, kleinere Gamplay-Ergänzungen und neue Bedingungen auf der Map „Buried City“, die jetzt von Vogelschwärmen bevölkert wird. Neben inhaltlichen Updates gibt es aber auch eine Änderung im Anti-Cheat-Bereich des Spiels – und die stößt Spielern eher negativ auf.
Konkret geht es dabei um ein neues progressives Bannsystem, das sich in drei Stufen unterteilt. Konkrete Beispiele für zu ahndende Regelverstöße nennt Embark in den Patchnotes nicht. Denkbar wäre jedoch, dass das neue Bannsystem in erster Linie bei schwerwiegenden Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen – etwa Cheating oder der Missbrauch von Exploits. Beim ersten Vergehen droht Spielern nun ein 30-tägiger Bann. Beim zweiten Regelverstoß verlängert sich der Zeitraum auf 60 Tage. Erst, wenn Fairplay-Verweigerer ein drittes Mal auffällig werden, schließt Embark sie dauerhaft vom Spiel aus.
In der Arc Raiders Community ist man darüber gar nicht erfreut. Auf Reddit findet der Großteil der User die Strafen deutlich zu milde – wie ein „Klaps auf die Finger“. Viele fordern, Cheating bereits beim ersten Vergehen mit einem permanenten Bann zu ahnden. Dabei fällt häufig der Vergleich zu Spielen wie Escape from Tarkov, die deutlich härter durchgreifen. Zwar gibt es vereinzelte Stimmen, die das Modell mit Blick auf mögliche Fehlbanns verteidigen, insgesamt ist man sich aber einig: Embark sollte mit Cheatern härter ins Gericht gehen. Ob das Studio hier nochmal nachbessert, bleibt abzuwarten. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang jedenfalls nicht.
Quelle(n)
Bildquelle: Embark Media Kit

















