Nvidias 260 Euro Gaming-Grafikkarte soll VRAM-Upgrade und größere GPU erhalten

Laut der neuesten Informationen des Leakers @kopite7kimi erhält die Nvidia GeForce RTX 5050 (ca. 260 Euro auf Amazon) bald eine neue Version, die zumindest auf dem Papier eine etwas bessere Ausstattung bieten wird. Denn die Desktop-Grafikkarte soll auf der GB206-GPU basieren, die üblicherweise bei der GeForce RTX 5060 zum Einsatz kommt, statt der kleineren GB207.
Da diese GPU auf die für die GeForce RTX 5050 üblichen 2.560 CUDA-Recheneinheiten beschnitten werden soll, dürfte diese Änderung keine Auswirkung auf die Performance haben. Dass Nvidia günstige Grafikkarten mit unterschiedlichen GPUs anbietet, ist für den Konzern nicht ungewöhnlich – Nvidia dürfte so GB206-GPUs verwerten, die mit zu vielen defekten Recheneinheiten produziert wurden, um diese als Teil einer GeForce RTX 5060 verkaufen zu können. Die Grafikkarte soll dennoch ein Upgrade erhalten, nämlich auf 9 GB GDDR7-Grafikspeicher, statt der 8 GB GDDR6, welche die reguläre GeForce RTX 5050 besitzt.
In Verbindung mit einem 96-bit Speicherinterface und einem Speichertakt von 28 Gbps soll die Bandbreite von 320 GB/s auf 336 GB/s steigen. Die Verlustleistung bleibt angeblich unverändert bei 130 Watt. Da die GPU physisch größer ausfällt, dürfte es für Board-Partner etwas einfacher sein, diese zu kühlen. Insgesamt dürfte die GeForce RTX 5050 durch diese Änderungen bestenfalls eine minimal höhere Gaming-Performance erzielen, vor allem in Spielen, in denen 8 GB Grafikspeicher der Flaschenhals sind. Die GeForce RTX 5050 bietet ausreichend Leistung, um Spiele wie Anno 117: Pax Romana, The Outer Worlds 2 oder auch Call of Duty Black Ops 7 in 1.080p-Auflösung mit hohem Detailgrad flüssig darzustellen.








