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Online-Shopping: Preise variieren nach Wohnort, Tageszeit und benutztem Gerät - Tipps der Verbraucherzentrale

Online-Shopping: Preise variieren nach Wohnort, Tageszeit und benutztem Gerät - Tipps der Verbraucherzentrale
Online-Shopping: Preise variieren nach Wohnort, Tageszeit und benutztem Gerät - Tipps der Verbraucherzentrale
Laut einer nun vorgestellten Studie des Bundesamts für Verbraucherschutz verändern Online-Händler ihre Preise teils drastisch, je nach Wohnort, Tageszeit oder benutztem Gerät und Browser. Die dynamische Preisregulierung sorge für mangelnde Transparenz. Die Verbraucherzentrale hat außerdem mehrere Empfehlungen für niedrigere Preise im Gepäck.
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Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat die Ergebnisse einer Untersuchung zu den dynamischen Preisanpassungen bei Online-Händlern vorgelegt. Darin resumieren sie, dass die Preise in Online-Shops starken Schwankungen unterliegen. Selbst innerhalb von nur kurzer Zeit können sich die Preise sogar mehr als verdoppeln, der entscheidende Faktor sei vor allem der Zeitpunkt des Kaufs.

Die angezeigten Preise bei Online-Shops sind nicht für alle Betrachter gleich, von vielen Faktoren hängt ab, welcher individuelle Preis angezeigt wird. Beispielsweise entscheidet auch das individuelle Surfverhalten (wer wiederkommt, dem wird Interese unterstellt und ein höherer Preis angezeigt), das verwendete Gerät (Apple-Nutzer sehen einen höheren Preis) oder sogar der Wohnort darüber, welcher Preis dem Betrachter angezeigt wird.

Teils sind die Preise in vielen Shops vormittags höher als am Nachmittag, in anderen Shops kann es auch umgekehrt sein. 34 Tage lang untersuchten die Marktbeobachter das Preisverhalten verschiedener Online-Händler. Daraus leiten die Verbraucherschützer folgende Empfehlungen ab:

  • Für die Suche nach Produkten sollte ein Browser im Privatmodus verwendet werden, welcher keine Cookies speichert. Teilweise kann es sich lohnen ein Angebot auch mit einem Zweitbrowser zu überprüfen.
  • In Online-Shops stöbern sollte man nicht im eingeloggten Zustand, sondern sich erst an der Kasse einloggen, damit das Suchverhalten nicht analysiert werden kann.
  • Wer mit dem Smartphone, Tablet oder auch Apple-Gerät einkauft, sollte das Angebot noch einmal am PC gegenprüfen, das verwendete Endgerät spielt eine große Rolle.
  • Empfohlen wird auch die Benutzung eines VPN-Dienstes, um die eigene IP zu verbergen und somit den Standort geheim zu halten. Denn wer beispielsweise in einer „besseren“ Gegend wohnt, wird höhere Preise zu Gesicht bekommen.
  • Preisvergleiche über entsprechende Vergleichsportale lohnen sich, zudem sollte ein Produkt über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, gerade auch zu verschiedenen Tageszeiten.

Die Verbraucherzentrale kritisiert in diesem Zusammenhang die mangelhafte Preistransparenz der Händler und Shops, welche auch zu einem Vertrauensverlust der Kunden führen könnte. Denn viele Kunden sind sich der Preisdynamik kaum bewusst, wenn sich das ändert, würde das Vertrauen in Online-Shops bei diesen Kunden beträchtlich sinken. Die vollständige Studie ist hier einsehbar.

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze,  9.08.2018 (Update:  9.08.2018)