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CeBIT 2014 | Onyx präsentiert Inkphone mit E-Ink-Display und zwei Wochen Laufzeit

Das Inkphone setzt ausschließlich auf ein E-Ink-Display (Foto: Daniel Cooper, Engadget)
Das Inkphone setzt ausschließlich auf ein E-Ink-Display (Foto: Daniel Cooper, Engadget)
Mit dem Inkphone stellt Onyx auf der CeBIT ein Handy mit einem E-Ink-Display vor. Im Gegensatz zum Yotaphone hat das Inkphone ausschließlich ein E-Ink-Display und keinen LCD-Bildschirm. Damit ermöglicht es zwar nur einfache Anwendungen, bietet aber eine enorme Laufzeit.

Das YotaPhone von Yota Devices möchte mit der Kombination eines gewöhnlichen LCD-Displays auf der Vorderseite und eines E-Ink-Displays auf der Rückseite überzeugen (siehe Test). Das Inkphone des chinesischen E-Reader-Unternehmens Onyx verzichtet gleich ganz auf das LCD-Display. Stattdessen bietet das Inkphone ausschließlich einen 4,3 Zoll großen E-Ink-Bildschirm auf der Vorderseite. Die Technologie erlaubt einen im Vergleich zu LCD nur langsamen Bildaufbau. Das Inkphone ist konsequenterweise für einfache Aufgaben wie das Telefonieren oder als E-Reader gedacht. Android-Apps laufen nur via Sideloading und nur eingeschränkt.

Das InkPhone bringt daher lediglich einen einfachen Rockchip-Prozessor und wenig RAM mit. Die 4 GB interner Speicher lassen sich via microSD um bis zu 32 GB erweitern. Eine Kamera ist nicht am Handy angebracht. Der 1.800 mAh starke Akku soll das Handy zwei Wochen lang mit Strom versorgen können. Laut Sharif Sakr von Endgadget funktioniert das Handy bislang nur als E-Reader gut, während der Seitenwechsel auf dem Homescreen 20 Sekunden dauert. Sobald wir das Gerät in die Hände bekommen, werden wir unsere eigenen Eindrücke schildern. E-Ink-Displays haben den Vorteil, dass sie in der Sonne leicht ablesbar sind und dank eines Verzichts auf eine Hintergrundbeleuchtung die Augen schonen. Außerdem benötigen sie nur sehr wenig Energie. Für gewöhnlich wird die E-Ink-Technologie in E-Readern wie dem Kindle Paperwhite oder dem Tolino Shine eingesetzt.

Das Inkphone soll im April für etwa 140 Euro in Deutschland erscheinen.

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Autor: Andreas Müller, 11.03.2014 (Update: 11.03.2014)