Poco F8 Ultra: High-End-Power mit Bose-Sound und Denim-Design

Das Poco F8 Ultra ersetzt seinen Vorgänger nach nur acht Monaten durch einen Strategiewechsel bei Poco. Die Preise steigen spürbar: Die 12/256-GB-Version kostet 830 Euro UVP, die 16/512-GB-Variante 900 Euro. Das Smartphone überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung in Schwarz (Glasfaser) oder Denim-Blau (Nanomaterial). Bei 8,3 mm Dicke und IP68-Schutz bleibt es stabil, knarzt minimal und fühlt sich griffig an. Der USB-3.2-Port (bis 768 MB/s) unterstützt Bildausgabe, Wi-Fi 7 (ohne 6 GHz) und Dual-SIM (Nano/eSIM) sind an Bord. HyperOS 3.0 auf Android 16 verspricht vier Jahre System- plus zwei Jahre Sicherheitsupdates, belastet aber durch Bloatware und Werbung. Nachhaltigkeit bleibt oberflächlich, Reparaturen durch den Nutzer unmöglich.
Mobilfunk-, GNSS- (Dual-Band) und WLAN-Empfang sind top, Satfix sowohl indoor als auch outdoor präzise. Telefonie glänzt in ruhigen Umgebungen mit guter Sprachqualität, die Geräuschunterdrückung ist bei Lärm nur mittelmäßig.
Drei 50-MPix-Sensoren (Light Fusion 950 Haupt, Ultraweit, Zoom mit OIS) liefern ausgewogene Tageslichtfotos, gute Low-Light-Aufnahmen und erlauben Makrofotografie. Videos sind bis 8K/30 FPS oder 4K/60 FPS möglich. Das 120-Hz-AMOLED-Display (416 PPI, 3.500 cd/m²) ist hell, farbgenau und bleibt im Freien gut ablesbar.
Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 12 oder 16 GB RAM, Adreno 840 und VisionBoost-D8 steht für Performance pur, drosseln aber bei Dauerlast (bis 50 °C) und überhitzt im Stresstest. Die Bose-Lautsprecher mit Subwoofer setzen Maßstäbe. Der 6.500-mAh-Akku hält 22 Stunden WLAN, lädt kabelgebunden (100 W: 35 Min.) oder wireless (50 W).
Das Poco F8 Ultra (hier bei Amazon kaufen) bietet High-End-Leistung, exzellenten Sound und solide Laufzeit zum fairen Preisen. Schwächen bei der Kühlung, Updates und Bloatware können jedoch zur Spaßbremse werden.












