Das Samsung Galaxy S25 FE (ca. 569 Euro auf Amazon) wird als günstigere Alternative zum Galaxy S25+ vermarktet, allerdings macht Samsung zwei gravierende Kompromisse, um den niedrigeren Preis zu ermöglichen. Erstens kommt der deutlich langsamere Samsung Exynos 2400 zum Einsatz, und zweitens setzt Samsung auf schlechtere Kameras.
Das Galaxy S25 FE besitzt eine 50 MP f/1.8 Hauptkamera mit 1/1,57 Zoll Sensor, eine 12 MP f/2.2 Ultraweitwinkel-Kamera mit winzigem 1/3 Zoll Sensor und eine 8 MP f/2.2 Tele-Kamera mit noch kleinerem 1/4,4 Zoll Sensor und dreifachem optischen Zoom. Die ausführliche Kamera-Analyse von DxOMark zeigt nun, wie groß der Kompromiss dieser Triple-Kamera tatsächlich ist. Mit einer Bewertung von 118 Punkten landet das Galaxy S25 FE auf Platz 123 auf der Bestenliste – selbst das fünf Jahre alte Apple iPhone 12 Pro Max (131 Punkte) oder das günstigere Google Pixel 6a (122 Punkte) schneiden besser ab.
Bildrauschen und Video-Probleme führen zu Punktabzug
Samsung kann zwar mit einer meist akkuraten Farbdarstellung und Belichtung bei der Aufnahme von Fotos punkten, in fast allen anderen Bereichen enttäuscht die Triple-Kamera des hochwertigen Mittelklasse-Smartphones aber. HDR-Videoaufnahmen werden häufig unterbelichtet und weisen einen Magenta-Stich auf, was auf einen unzuverlässigen Weißabgleich deutet. Durch die kleinen Sensoren ist Bildrauschen sogar bei Tageslicht zu sehen, sowohl in Fotos als auch in Videos.
Wird der Porträt-Modus mit Bokeh-Simulation verwendet, verliert das gesamte Foto Details. Beim Fotografieren von bewegten Motiven sind häufig unschöne Artefakte zu sehen. Wer Wert auf eine hohe Kamera-Qualität zum Mittelklasse-Preis legt, ist laut DxOMark besser damit beraten, beispielsweise ein Xiaomi 15, ein Google Pixel 10 oder ein Xiaomi 14T statt des Samsung Galaxy S25 FE zu kaufen.













