Raspberry-Pi Alternative: NanoPi M6V2 mit 6 TOPS KI-Leistung, HDMI 2.1 und M.2

FriendlyElec bietet einen neuen Einplatinenrechner an, welcher durchaus eine Alternative zum Raspberry Pi (im Preisvergleich) darstellen kann. Beim NanoPi M6V2 handelt es sich wenig überraschend um eine überarbeitete Version des NanoPi M6. Grundsätzliche, konzeptionelle Änderungen ergeben sich nicht. Der NanoPi M6V2 kommt mit dem RK3588S-SoC von Rockchip, welcher jeweils vier Cortex-A76- und Cortex-A55-Rechenkerne mitbringt und immer mit einem 8 Gigabyte großen LPDDR5-Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Herstellerangaben zufolge lassen sich KI-Anwendungen direkt auf dem SoC mit bis zu 6 TOPS beschleunigen,. Das reicht zwar nicht unbedingt für LLM-Modelle, aber zumindest etwa für eine Objekterkennung. Kameras lassen sich nicht nur über USB 3.0 oder USB 2.0 anbinden, sondern auch über MIPI-CSI und damit einer aus dem Maker-Bereich wohlbekannten Anschlussart. Für Displays stehen zweimal MIPI-DSI bereit, die Ausgabe von Bildinhalten ist aber auch über HDMI 2.1 und mit bis zu 7.680 x 4.320 Pixeln und 60 Hz möglich.
Ein eMMC-Speicher ist nutzbar, zudem kann eine M.2 2280-SSD installiert werden. Dieser Anschluss wird über PCIe 2.1 angebunden, es gibt einen microSD-Kartenslot, womit etwa die Installation eines Betriebssystems ganz einfach von der Hand gehen dürfte. Die 62 x 90 Millimeter große Platine bringt eine aus 30 einzelnen Pins bestehende Stiftleiste zur Anbindung von Sensoren und Aktoren mit. Ein IR-Empfänger ist bereits vorhanden. Die Netzwerkanbindung kann im Auslieferungszustand über Gigabit-Ethernet erfolgen, WiFi und Bluetooth lassen sich mithilfe einer M.2 2230-Karte nachrüsten. Beim Hersteller ist der NanoPi M6V2 für einen Preis von 172 Dollar erhältlich. Gegen einen Aufpreis von 15 Dollar ist ein Metallgehäuse im Lieferumfang enthalten.













