PlayStation nennt Final Fantasy 7 Revelation PS5-exklusiv, Grok soll schuld sein

Beim Summer Game Fest hat Square Enix den ersten Trailer zu Final Fantasy 7 Revelation gezeigt. Dabei wurde bestätigt, dass das Remake zum Release im Frühjahr 2027 auf mehreren Plattformen erscheinen wird. Ein Social-Media-Beitrag von PlayStation Japan behauptet jedoch, dass es sich tatsächlich um ein PS5-exklusives Spiel handeln werde.
Inkorrekte KI-Übersetzung von Grok?
Das Missverständnis scheint auf eine fragwürdige Übersetzung von Grok zurückzugehen. Englischsprachige X-Nutzer, die diese Option aktiviert hatten, sahen die Formulierung: "Final Fantasy VII Revelation erscheint im Frühjahr 2027 exklusiv für PS5."
Nachdem der Beitrag aufgefallen ist, haben sich verwirrte Spieler gefragt, ob es eine Planänderung gegeben hat. PlayStation hat bislang keine Klarstellung veröffentlicht, andere Übersetzungstools liefern jedoch abweichende Ergebnisse. Statt das Spiel als PS5-exklusiv zu bezeichnen, heißt es bei Google, es "wird im Frühjahr 2027 für PS5 erscheinen." Auch andere Alternativen zu Grok geben ähnliche Formulierungen aus.

Der Vorfall zeigt, wie gravierend es sein kann, wenn ein einzelner Ausdruck oder ein einzelnes Wort falsch übersetzt wird. Tatsächlich war die Nachricht vom Summer Game Fest 2026 kaum misszuverstehen. Square Enix hat erklärt, dass Teil 3 anders als Final Fantasy 7 Remake oder Rebirth für PS5, Xbox, Switch und PC erscheinen wird.
Schrittweise Abkehr von der Exklusivität
Remake und Rebirth sind zunächst eine Zeit lang PlayStation-Konsolen vorbehalten geblieben, bevor sie für den PC erschienen sind. Ab 2024 hat der Publisher jedoch eine neue Strategie verfolgt, um den Umsatz zu steigern. Vor der Premiere des Revelation-Trailers sind Gerüchte aufgekommen, dass das Rollenspiel zeitgleich für weitere Plattformen erscheinen werde.
Unter der Leitung von Game Director Naoki Hamaguchi hat sich das Unternehmen darauf konzentriert, die ersten beiden Teile der Remake-Trilogie auf Xbox und Switch 2 zu bringen. Mit etwas Abstand bis zum Release von Final Fantasy 7 Revelation ergibt sich für Square Enix die Gelegenheit, den Wechsel zur Multiplattform-Strategie abzuschließen.
Auch Sony hat sich zuletzt zurückhaltender gezeigt, First-Party-Titel dauerhaft auf die eigene Hardware zu beschränken. Dennoch deuten Berichte auf eine Kehrtwende hin, zumindest bei erzählerischen Singleplayer-Projekten. Microsoft hat ebenfalls Fans zufriedengestellt, die eine Rückkehr zu an Xbox-Konsolen gebundenen Titeln gefordert haben. Drittanbieter-Publisher haben jedoch weiterhin weniger Anreiz, sich auf Xbox- oder PS5-Exklusivität festzulegen.











